2. Bundesliga

Amara Condé: Von der Regionalliga ins Oberhaus?

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Amara Condé gehört bei Rot-Weiss Essen in der laufenden Saison zu den Schlüsselspielern und hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass der Regionalligist vom Drittliga-Aufstieg träumen darf. Deshalb hat der 23-Jährige nun nach exklusiven Fussballeck-Informationen auch einige Profiklubs aus dem Oberhaus auf sich aufmerksam gemacht. Trotz allem braucht sich RWE keine Sorgen um einen Winterabgang zu machen. Sein Berater Amin Sakman erklärt gegenüber Fussballeck, dass Condé den Essenern zum Aufstieg verhelfen möchte.

Rot-Weiss Essen: Mehrere Profiklubs an Amara Condé interessiert

Condé hat seine Jugendkarriere bei Bayer 04 Leverkusen und VfL Wolfsburg verbracht. Für die Saison 2017/18 ist der Mittelfdeldspieler an Holstein Kiel ausgeliehen worden und durfte Zweitliga-Luft schnuppern. Nach seiner Rückkehr zu der zweiten Mannschaft der Niedersachsen wechselte der gebürtige Freiberger vor Saisonbeginn zu den Ruhrpottlern. Seitdem ist er aus der Startelf nicht mehr wegzudenken.

Der Mittelfeldspezialist ist eher für das Kreative zuständig und hat neben Routinier Alexander Hahn als einziger Spieler alle 19 Begegnungen von Beginn an bestritten. Zudem hat der ehemalige Junioren-Nationalspieler drei Treffer aufgelegt und ein Tor selbst erzielt. Dadurch wurden auch mehrere Klubs aus höherklassigen Ligen auf ihn aufmerksam und klopften deshalb beim Regionalligisten an.

Nach Fussballeck-Infos sind mehrere Zweit-, und Drittligisten an Condé interessiert. Sogar ein Bundesligist aus dem unteren Tabellendrittel hat den 22-Jährigen auf seinem Zettel. Sein Berater Sakman bestätigt uns gegenüber das Interesse, schließt aber einen Winterwechsel aus: „Es stimmt schon, dass Amara’s (Condé, anm. d. Red.) Leistung vielen höherklassigen Vereinen aufgefallen ist, aber ein Wechsel im Winter ist vorerst kein Thema, da sich der Spieler in Essen sehr wohl fühlt und auch großes Vertrauen in die Arbeit des Trainer Christian Titz hat.“

Amara Condé: Erst Drittliga-Aufstieg, dann Wechsel?

Nach einer kleinen Krise im mittleren Teil der Hinrunde hat sich Rot-Weiss Essen wieder aufgerappelt. Derzeit belegt die Mannschaft den dritten Platz in der Regionalliga West. Der Abstand auf den Spitzenreiter SV Rödinghausen beträgt – mit einem Spiel weniger – sechs Punkte. In der Liga reicht allerdings der erste Platz nicht zum Aufstieg. Der Regionalliga-Meister muss sich am Ende der Saison über die Relegation für die dritte Liga qualifizieren.

Der Aufstieg hat für Condé derzeit höchste Priorität. Sollte es dazu nicht kommen, hat er mit den Angeboten der Profiklubs die Qual der Wahl. „Natürlich ist es Amara’s Ziel, da er auch schon in der 2. Bundesliga gespielt hat, so hoch wie möglich wieder für eine Mannschaft aufzulaufen und ich traue es ihm auch zu, da er fußballerisch alles mitbringt und auch im Kopf komplett klar ist“, so Sakman.

Der letzte Spieler Spieler von RW Essen, der es in die Bundesliga geschafft hat, war übrigens ein gewisser Kai Pröger, der aktuell im Trikot des SC Paderborn aufläuft, wo mit Abdelhamid Sabiri ein weiterer Klient von Sakman spielt.

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