FC Schalke 04

Neuzugang Ranftl: Einer der neuen Kämpfertypen auf Schalke

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Der Transfer von Reinhold Ranftl zur kommenden Saison, wurde bereits vor einigen Wochen unter trockenen Tüchern gebracht. Somit haben die Königsblauen einen gelernten Rechtsverteidiger verpflichtet, der dem Verein durch individuelle Fähigkeiten erneut auf die Erfolgsspur bringen kann.

„Ein Traum in Erfüllung gegangen“

Mit dem Wechsel zum S04 sei für Reinhold Ranftl ein „Traum in Erfüllung gegangen“. Der Nationalspieler von Österreich war also richtig „heiß“ auf seinen Wechsel zum Ruhrgebietsklub – eine Eigenschaft, die im Hinblick auf die sportliche Situation zuerst einmal ungewöhnlich erscheint.

Gerade diese Einstellung kann für den Verein jedoch von großem Vorteil sein. Nach der schwachen Spielzeit 2020/21, hat man mit Klaas-Jan Huntelaar und Sead Kolasinac zwei Spieler der Kategorie „Kämpfertypen“ abgeben müssen. Ranftl möchte diese Mentalität nun übernehmen und den Erfolg unbedingt zurückholen. Der 29-Jährige, der zum ersten Mal in Deutschland aktiv ist, möchte sich bereits im Trainingslager unbedingt beweisen. „Sehr robust und zweikampfstark“ sei die 2. Bundesliga laut ihm, man müsse „hinten gut stehen und Lösungen erarbeiten“.

Dass der Neuzugang vom Linzer ASK die Eigenschaften umsetzen kann, hat er bei seinem ehemaligen Arbeitgeber bereits unter Beweis gestellt. Im Trainingslager in Mittersill merkte der Spieler an, dass er in der vergangenen Saison die meisten Flanken aller Spieler geschlagen hat. Diese Fähigkeit will er nun auch mit nach Schalke bringen. Dort hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder gehapert. Die Königsblauen kassierten enorm viele Gegentore nach Standards und Flanken, waren selbst aber nicht in der Lage, aus solchen Situationen Profit zu schlagen.

Ranftl möchte „Terodde zum Torschützenkönig machen“

Ähnlich ambitioniert äußerte sich Ranftl auch zu seinem Stürmerkollegen Simon Terodde. Er wolle ihm „zum Torschützenkönig machen“ und lobt darüber hinaus die Qualitäten des Spielers mit Zweitligaerfahrung. Terodde wüsste laut ihm nämlich genau, wo er stehen muss. Er möchte den Stürmer also mit vielen Bällen bedienen, um ihn optimal in Szene zu setzen.

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