Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Der Abschied von Max Meyer auf Schalke steht schon seit Wochen fest. Nach seinem Interview, in dem er den Verantwortlichen des Revierklubs unterstellte, ihn gemobbt zu haben, gibt es für den 22-Jährigen kein Zurück mehr. Zu welchem Klub der gebürtige Oberhausener wechselt, war bislang noch nicht bekannt. Die Entscheidung ist jetzt aber offenbar gefallen – zu Gunsten der TSG 1899 Hoffenheim.
Nachdem Meyer bei zahlreichen Klubs im europäischen Ausland sowie in Leipzig und Hoffenheim gehandelt wurde, soll nun Klarheit herrschen. Einem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“ zufolge, wechselt der vierfache Nationalspieler zu dem Bundesliga-Dritten aus Sinsheim. Nach Ishak Belfodil und Leonardo Bittencourt wäre Meyer der dritte Neuzugang für die kommende Saison, in der die Turn‑ und Sportgemeinschaft erstmals in der Champions League vertreten sein wird. Das Gerücht um Hoffenheim kam erstmals auf, nachdem Bilder von Meyer und dessen Berater aus der Rhein-Neckar-Arena aufgetaucht sind.
Obwohl Roger Wittmann im Anschluss daran einen möglichen Wechsel dementierte, steht dieser jetzt offenbar kurz bevor. Der ohnehin umstrittene Berater verliert damit erneut an Glaubwürdigkeit. Meyer avancierte in der abgelaufenen Spielzeit nach einem unglücklichen Jahr unter Markus Weinzierl wieder zur Stammkraft. Domenico Tedesco suchte eine Möglichkeit, um den 22-Jährigen für seine Leistungen im Training zu belohnen und funktionierte ihn zum defensiven Mittelfeldspieler um. Insgesamt kam Meyer in der Bundesliga in 24 Spielen zum Einsatz. Einen Treffer konnte der einstige offensive Mittelfeldspieler nicht erzielen.
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