Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Hannover 96 konnte die Erwartungen in der 2. Bundesliga nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga bisher nicht erfüllen. Mit 14 Punkten nach zwölf Spieltagen steht die Mannschaft nur auf Platz 13 der Tabelle. Der Rückstand auf die Aufstiegsplätze beträgt bereits elf Punkte, zudem gab es noch keinen einzigen Heimsieg. Als Konsequenz musste der bisherige Trainer Mirko Slomka den Verein verlassen. Sein Vorgänger, Thomas Doll, sieht die Schuld jedoch bei den Spielern. Nachfolger ist laut „Sportbuzzer“ Ex-BVB-Profi Alex Frei. Der Verein widerspricht diesem Bericht in Person von Geschäftsführer Martin Kind jedoch.
Alexander Frei war einst ein sehr erfolgreicher Bundesliga-Stürmer. Nach dem Ende der Karriere wurde er Jugendtrainer beim Schweizer Topklub FC Basel. Laut „Sportbuzzer“ wird er nun der neue Trainer bei Hannover 96. Es wäre eine mutige Entscheidung der 96-Macher, da er bisher noch nicht im Profibereich als Trainer gearbeitet hat. Allerdings bestreitet Hannovers Klub-Boss Martin Kind, dass der neue Trainer schon feststeht. In einem Interview auf der vereinseigenen Homepage sagt der Geschäftsführer: „Am Ende dieses Sondierungsprozesses reduziert sich das auf drei bis fünf Trainer, mit denen dann persönliche Gespräche geführt werden. Genau an diesem Punkt sind wir gerade. Deshalb ist auch noch keine Entscheidung für einen Trainer gefallen – anders als in den Medien heute berichtet“, so der 75-Jährige.
Frei wäre der Nachfolger von Mirko Slomka. Dieser reagierte auf seine Entlassung leicht verbittert. Unterstützung erhält er von seinem Vorgänger, Thomas Doll. Dieser trainiert mittlerweile den zyprischen Verein Apoel Nikosia. Er sagt gegenüber der „SportBild“: Man sieht, dass man bei einigen Zugängen nicht richtig gelegen hat. Die Spieler bekommen gutes Geld, kosten hohe Ablösen, aber der Verein hat nicht die richtige Qualität bekommen.“ Weitergehend nimmt er Slomka in Schutz: „Meiner Meinung nach kann man nicht immer nur den Trainer dafür verantwortlich machen. Auch die Spieler stehen in der Verantwortung“, sagt der 53-Jährige. Eins ist klar: Die anstehende Trainer-Wahl muss dieses Mal passen, sonst wird es noch ungemütlicher in Hannover.
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