Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images
Am Sonntag treffen zwei Mannschaften in Köln aufeinander, die sich ihren Start in die neue Bundesligasaison wohl ein bisschen anders vorgestellt hatten. Während RB Leipzig trotz allem noch auf Platz 6 steht und so für die Roten Bullen immer noch alles möglich ist, steht der 1. FC Köln auf dem letzten Tabellenplatz. Dieses Spiel könnte für sie ein Befreiungsschlag werden. Trotzdem ist der Verein aus Leipzig klarer Favorit.
Nach der Niederlage am Dienstag in Istanbul muss RB schon wieder auswärts ran, diesmal in Köln. Nachdem sie dort in der letzten Saison nur ein 1:1 geholt haben, will die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl dieses Mal natürlich mehr. Das könnte allerdings schwierig werden, da Mittelfeldallrounder Naby Keita aufgrund einer roten Karte immer noch nicht einsetzbar ist. Zudem ist unsicher, ob Stürmer Timo Werner mit von der Partie sein wird. Der Nationalspieler hatte sich am Dienstag in der Championsliegt bereits in der ersten Halbzeit aufgrund von Kreislaufproblemen auswechseln lassen.
Es wird interessant zu sehen sein, wie sich RB schlagen wird. In dieser Saison hatten die Leipziger immer mal wieder Probleme, beispielsweise beim Gastspiel auf Schalke und auch letzte Woche gegen Augsburg, die beide verloren gingen. Generell haben sie in dieser Spielzeit bisher nur drei Punkte auswärts geholt.
Mit eben diesen drei Punkten wäre der FC bestens bedient. In der Bundesliga haben sie erst am letzten Wochenende beim 0:0 gegen den überraschend starken Aufsteiger Hannover 96 den ersten Punkt geholt. In der Europa League gab es gegen die Serben von Roter Stern Belgrad eine bittere 0:1-Niederlage vor heimischen Publikum. Es bleibt also abzuwarten, ob sich die Kölner davon erholen können, um heute wieder anzugreifen.
Verzichten muss der FC auf einige Stützen im Team: Es fehlen unter anderem Youngstar Nikolas Nartey, Marcel Risse und der Nationalspieler Jonas Hector. Alle drei werden vorraussichtlich noch mehrere Monate fehlen. Auch ob Simon Zoller einsatzfähig ist, ist fraglich. So könnte es erneut auf einen Sturm mit Osako als hängende Spitze und Cordoba ganz vorn hinaus laufen. Eine andere Alternative ist der Ex-Werderaner Claudio Pizarro, dessen Wechsel zum FC am Freitag Mittag bekannt gegeben wurde. Im Gegenzug löste Artjoms Rudnevs seinen Vertrag auf. Der FC nahm noch keine Stellung dazu.
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