1. FSV Mainz 05

Mainzer Latza über Kapitäns-Amt: „Hatte es mir leichter vorgestellt“

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Für den FSV Mainz war der 3:1-Sieg im Abstiegs-Duell bei Werder Bremen natürlich mehr als nur eine Erlösung. Der direkte Klassenerhalt wurde damit bereits vor dem letzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht. Mit einem überragenden Solo großen Anteil am wegweisenden 2:0 hatte Danny Latza. Ein Abschied des Kapitäns steht am Bruchweg nicht zur Debatte, ganz anders als bei manchen seiner langjährigen Teamkollegen.

„Würde mich freuen, wenn sie bleiben“

„Es ist noch nichts entschieden“, zitiert der „kicker“ Sportvorstand Rouven Schröder im Hinblick auf die Zukunft von Daniel Brosinski und Stefan Bell. Die Verträge der beiden Routiniers laufen zum Saisonende aus. Vor allem bei Bell sieht es danach aus, dass er Mainz nach zehn Jahren verlassen wird.

„Ich kenne die Jungs ja schon länger, sie sind mir echt ans Herz gewachsen“, sagt Latza, dem klar ist, dass es „natürlich gerade durch die Pandemie eine schwierige Zeit“ sei. Denn anders als sonst wisse man derzeit nicht, „wie sich die Vereine für die nächste Saison aufstellen werden“. Dennoch macht sich der 30-Jährige für seine beiden Mitspieler stark. „Brosi und Bello sind nach vielen Jahren hier bei Mainz 05 auch Identifikationsfiguren. Es würde mich sehr freuen, wenn sie uns erhalten bleiben“.

Foto: imago images

Nach Start-Problemen: Latza ein würdiger Kapitän

Seit 2015 ist Latza mittlerweile bei den Rheinhessen. In dieser Spielzeit hat er durch das Kapitäns-Amt auch in seiner eigenen Wahrnehmung nochmal einen großen Schritt nach vorne gemacht. „Ich hatte es mir leichter vorgestellt“, gibt der frühere Bochumer allerdings zu. Dass er zwischenzeitlich mit Rückenproblemen ausfiel, habe es ihm dann noch schwieriger gemacht. „Nach meiner Verletzung musste ich wieder reinkommen und hatte damit zu kämpfen, mir ein gewisses Standing zu erarbeiten“, so Latza, der sein Leistungsvermögen zuletzt endlich wieder voll abrufen konnte. Das habe daran vor allem daran gelegen, dass der frühere Junioren-Nationalspieler „mit der Zeit an dieser Situation gereift und ruhiger geworden“ sei, weshalb er sich „nicht mehr so viel zu Herzen genommen“ habe. Schlussendlich ist er selbstbewusster denn je aus der Situation hervor gegangen. „Ich bin gerade zum Ende der Saison viel klarer im Kopf geworden, was man auch an meinen Leistungen sieht, wie ich finde.“

Seiner Rolle als Führungsspieler wurde Latza in der entscheidenden Saisonphase auch neben dem Platz gerecht, doch seine fußballerischen Leistungen soll das nicht schmälern. Wie in Bremen drei Gegenspieler auszutanzen und anschließend mit der Hacke sehenswert ein Tor vorzubereiten, hatte ihm sicherlich nicht jeder zugetraut. Für den Abräumer spielen persönliche Eitelkeiten jedoch ohnehin keine Rolle. Sondern nur, „dass wir den Klassenverbleib feiern konnten und in Leverkusen nicht ums Überleben punkten müssen.“

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