Borussia Dortmund

Angebliches Demiral-Interesse: Kein Interesse und kein Rekordangebot seitens des BVB

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In den letzten Wochen wurden Gerüchte laut, dass sich Borussia Dortmund mit den Juventus Turin-Verteidiger Merih Demiral beschäftigt. Demnach sollte der BVB für den Türken sogar die eigene Rekordablöse sprengen. Wie jedoch nun der Funke-Sportjournalist Sebastian Weßling exklusiv berichtet, gibt es kein offizielles Rekordangebot der Borussen.

Kein neuer Rekord-Transfer

Für Mats Hummels legte Borussia Dortmund im vergangenen Sommer etwas mehr als 30 Millionen Euro auf den Tisch, um ihn wieder zurück aus München in den Signal-Iduna-Park zu holen. Damit ist der ehemalige Nationalspieler der interne Rekord-Transfer. Für keinen Spieler legte der Bundesligist in der gesamten Vereinsgeschichte mehr Geld auf den Tisch.

Dieser Rekord wird in den nächsten Jahren sicherlich mehrfach noch gebrochen werden. So schnell, wie es zuletzt aber berichtet wurde, wird es nicht gehen. Denn ein Angebot von angeblich rund 40 Millionen Euro hat es laut Sebastian Weßling nicht gegeben, wie er bei „Twitter“ beschreibt. Nicht einmal konkretes Interesse an einem Transfer des Türken nach Deutschland soll von der Borussia ausgehen.

Ein Transfer in diesem Winter dürfte damit vom Tisch sein. Auch, weil man in Turin gar keine Anstalten macht den Verteidiger abzugeben. Der „Tuttosport“ erklärte Juve-Sportdirektor Fabio Paratici, dass Demiral „unverkäuflich“ sei. Erst im Sommer hatte man den 21-Jährigen von Liga-Konkurrent US Sassuolo verpflichtet. Vertraglich ist er seitdem bis Sommer 2024 an die „Alte Dame“ gebunden.

Stammplatz und Salutier-Jubel

Nachdem er zu Beginn der Spielzeit nur den Platz auf der Bank innehatte, durfte Demiral zuletzt dreimal in Folge über die vollen 90 Minuten in der Serie A spielen. Damit verdrängt er sogar Abwehr-Juwel Matthijs de Ligt auf die Bank. Frühestens im Sommer dürfte Demiral beim BVB Thema werden. Vorher werden sich die Italiener nicht erwärmen lassen.

Merih Demiral machte zuvor Schlagzeilen damit, dass er bei dem „Salutier-Jubel“ der türkischen Nationalmannschaft als Rädelsführer galt und auch andere Spieler aufforderte den Gruß an die Landsmänner in der Öffentlichkeit zu vollziehen.

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