Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Im vergangenen Sommer streckte Borussia Dortmund bereits die Fühler nach einem französischen Top-Talent aus. Bisher blieben die Bemühungen vergeblich. Jetzt will Borussia Mönchengladbach die eigene Chance nutzen.
Laut der französischen „L´Equipe“ könnte es im anstehenden Sommer zum Transferduell zwischen der Borussia aus Dortmund und der aus Gladbach kommen. Denn nachdem die Dortmunder bereits vor einem halben Jahr an dem Marseille-Profi Isaac Lihadji interessiert waren, steigt jetzt auch Gladbach in den Poker ein.
Der 17-Jährige gab in der laufenden Spielzeit sein Debüt für die Profi-Mannschaft der Franzosen. Zweimal stand er insgesamt nun in der Ligue 1 auf dem Feld. Eingesetzt wird der Linksfuß vermehrt auf der gegenüberliegenden rechten Offensivbahn.
Doch so ganz einfach wird sich ein möglicher Transfer nicht gestalten. Denn zunächst besitzt er noch bis Sommer 2020 einen gültigen Vertrag in der Hafenstadt. Und die Verantwortlichen arbeiten auf Hochtouren, um das Eigengewächs länger zu binden. Bereits seit diesem Jahr Juli sollen Gespräche laufen, jedoch sollen die Gehaltsvorstellungen weit auseinander liegen. Aufgrund des großen internationalen Interesse pokert man aufseiten des Spielers auf mehr. Neben den Bundesliga-Klubs soll auch der FC Barcelona Lihadji beobachten.
Dazu wollen auch die Liga-Konkurrenten Olympique Lyon, AS Monaco und OGC Nizza den Youngster zu ihrem eigenen Profi-Team holen. Der FC Valencia und Premier League-Klub Arsenal London sollen auch im weiteren Kreise der Interessenten sein. Aufmerksamkeit sammelte der 17-Jährige vor allem durch sein starkes Auftreten bei der diesjährigen U17-WM in Brasilien, bei der er für Frankreich mitspielte.
Sollte Isaac Lihadji seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern, dürfte das Werben um den jungen Franzosen im Sommer heiß hergehen. Doch noch ist der Spieler kein leichtes Ziel. Schließlich wird Olympique alles daran setzen ihn zu halten. Und auch der Offensiv-Spieler wird sich nicht komplett verschließen, schließlich kommt er gebürtig aus der Stadt. Seit seinem zwölften Lebensjahr spielt er in der Jugend.
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