Bundesliga

Eintracht Frankfurt geht abermals das Geld aus

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Randal Kolo Muani, Omar Marmoush sowie nach der letzten Saison Hugo Ekitiké und Tuta sind nur einige Beispiele. Eintracht Frankfurt hat in den zurückliegenden Jahren riesige Transfererlöse erzielt. Knapp bei Kasse ist der Club aber immer noch oder schon wieder. Laut Kicker fällt das Minus bei der SGE deutlich höher als erwartet aus.

Die Frankfurter hatten mit einem Minus von rund 8 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr kalkuliert (bei einem Umsatz zwischen 375 und 395 Millionen Euro). Das Finanzloch könnte mit bis zu 20 Millionen Euro aber deutlich höher werden.

Zusätzliche Ausgaben verändern Finanzplan

Ins Wanken ist die interne Finanzplanung durch die zusätzlichen Wintertransfers und vor allem durch die Entlassung von Trainer Dino Toppmöller geraten. Die Bilanzbelastung wurde durch zwei Forderungsabtretungen gemildert. Eintracht Frankfurt hat zwei Zahlungen des Stadionsponsors Deutsche Bank an die Oldenburgische Landesbank abgetreten und so 27,75 Millionen Euro zusätzliche Liquidität erhalten. Bereits 2021 und 2024 mussten die Mainhessen einige Forderungen vorzeitig abtreten, um frisches Geld zu erhalten.

Eintracht-Vorstände greifen richtig zu

Ins Gewicht beim Bundesliga-Club fallen zudem die Vergütungen für die Vorstände. Die Eintracht-Bosse haben im Geschäftsjahr 2024/25 10,26 Millionen Euro erhalten. Zum Vergleich: Bei Borussia Dortmund wurden 7,85 Millionen Euro an die Vereinsführung ausgezahlt, beim VfB Stuttgart lediglich 3,59 Millionen Euro.

Transferüberschuss zwischen 60 und 70 Millionen angepeilt

In der Sommertransferperiode werden abermals einige Top-Spieler die Eintracht verlassen. Intern wird ein Transferüberschuss zwischen 60 und 70 Millionen Euro angepeilt. Ob man sich in der Mainmetropole hochkarätige, neue Spieler leisten kann, wird vom Abschneiden der Mannschaft abhängen. Sollte sich das Team nicht fürs internationale Geschäft qualifizieren, wird’s finanziell in der Bankenmetropole noch enger.

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