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Der Fall von Filip Kostic ist in den vergangenen Tagen groß durch die Medien gegangen. Lazio Rom wollte den Außenspieler verpflichten, doch scheiterten die Verhandlungen letztendlich unter ominösen Umständen.
Vor der Deadline ergab sich ein Transfer-Drama, dass man in der Bundesliga nun schon häufiger mitbekommen konnte. Der Spieler möchte unbedingt wechseln und versucht daher, indem er Druck auf den Verein ausübt, einen Transfer zu erzwingen.
Durch ein Schwänzen des Abschlusstrainings versuchte Filip Kostic, einen Wechsel zu Lazio Rom zu forcieren. Vor der Deadline war nur recht wenig über die Umstände bekannt. Danach haben aber mehrere Stimmen die Situation zumindest teilweise aufgeklärt:
Reporter Gianluca Di Marzio berichtete über das Spiel hinter den Kulissen. So erklärte er, dass Frankfurt den Römern beabsichtigt eine falsche E-Mail Adresse gegeben habe, um ein Angebot zu verhindern. Nachdem Kostic davon erfuhr, soll er aus Wut das Training ausgesessen haben, ebenso wie das Spiel gegen Arminia Bielefeld.
Die Offiziellen der SGE tragen allerdings eine ganz andere Version vor: Ein erstes Angebot von acht bis zehn Millionen Euro für den serbischen Nationalspieler wurde ausgeschlagen, wie „SPORT-1“ berichtet. Ein weiteres Angebot sei, nachdem der Außenspieler bereits streikte, aufgrund von technischen Problemen bei Lazio in Frankfurt verspätet eingegangen. Allerdings ist auch dieses Angebot, so heißt es, nicht hoch genug gewesen. Frankfurt soll für den Spieler zwischen 18 und 20 Millionen Euro verlangt haben.
Das Resultat des Transfer-Dramas ist: Kostic bleibt. Nach einem solch großen Vertrauensverlust auf Seiten des Spielers als auch des Vereins wird es nicht leicht sein, das Vertrauen wieder aufzubauen.
Trainer Oliver Glasner erklärte, wie man mit der Situation umgehen werde: „[Man muss daran arbeiten] Vertrauen wieder aufzubauen, damit wir alle gemeinsam eine gute Zukunft haben“. Weiterhin berichtet die „Frankfurter Rundschau“, was der Trainer von einer möglichen Bestrafung für Kostic denkt: „Das wäre ja so, als würde es in der Ehe einen Seitensprung geben und der Mann dann sagen: ,Okay, ich zahle eine Geldstrafe – und damit ist es wieder gut.‘ Das funktioniert nicht. […] Die Tür ist nicht zu, wir machen sie ihm auf.“
Eine leichte Aufgabe wird es nicht sein, den Spieler wieder zu integrieren. Außerdem ist fraglich, ob der Spieler nicht schon in der Winterpause einen erneuten Wechselversuch anstreben möchte.
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