Foto: JUAN MABROMATA/AFP/Getty Images
Alfred Finnbogason spielt seit zwei Jahren für den FC Augsburg. Dort zählt der Isländer zu den treffsichersten Spielern. Folglich überraschte es nicht, dass der 29-Jährige mit der Nationalmannschaft zu der Weltmeisterschaft nach Russland fährt. Im ersten Gruppenspiel gegen Argentinien schafften die „Nordmänner“ eine kleine Sensation. Island hat gegen die Mannschaft um Lionel Messi immerhin einen Punkt geholt. Der Finnbogason erzielte dabei den Treffer zum Ausgleich. Überzeugt der Stürmer weiterhin durch Tore, werden wohl bald die ersten Interessenten an die Tür von Stefan Reuter klopfen. Zuletzt wurde die TSG 1899 Hoffenheim mit dem Angreifer in Verbindung gebracht. Der Manager der Augsburger möchte den Leistungsträger jedoch nicht abgeben.
Marwin Hitz ist bislang der einzige Stammspieler, der Augsburg im Sommer verlassen hat. Der Torwart wechselte zu Borussia Dortmund. Stefan Reuter äußert sich gegenüber der „dpa“ jetzt zu weiteren möglichen Abgängen. „Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass uns ein Spieler verlässt. Sollte etwas Konkretes da sein, dann beschäftigen wir uns damit”, so der Manager. Auf die Frage, wie denn ein Angebot für den isländischen Stürmer aussehen sollte, antwortete Stefan Reuter wie folgt: „Es muss unmoralisch werden.“ Eine konkrete Summe nannte er auf Nachfrage jedoch nicht.
Alfred Finnbogason gab nach der Begegnung gegen Argentinien einen Einblick in die Spielweise der Isländer. „Manche sagen, es ist nicht schön – aber der eine mag Whisky, der andere Wodka. Wir spielen Ergebnisfußball“, erklärte der 29-Jährige. Der Angreifer trifft in der Gruppenphase noch auf Nigeria und Kroatien.
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