Foto: Tullio M. Puglia/Getty Images
Spaniens U19-Europameister von 2015 Rodrigo, genannt Rodri, soll sich laut der madrillenischen Sportzeitung „AS“ zu erneuten Gesprächen mit Atlético Madrid bereit erklärt haben. Vor allem seine festgesetzte Ausstiegsklausel soll bei einer möglichen Vertragsverlängerung deutlich angepasst werden. Eine Verpflichtung durch den FC Bayern im kommenden Sommer scheint dementsprechend vorerst vom Tisch zu sein.
Es ist nicht das erste Mal, dass Atlético auf Rodri zugeht und eine Verlängerung des Vertrages anstrebt. Dabei haben die Rojiblancos ihren Mittelfeldregisseur erst im vergangenen Sommer verpflichtet und mit einem Arbeitspapier bis 2023 ausgestattet. Offenbar scheinen die Verantwortlichen der Madrillenen nun allerdings unzufrieden mit den Konditionen des Kontraktes zu sein. Auf 70 Millionen Euro soll die festgelegte Ablösesumme für einen Transfer des 22-Jährigen dotiert sein.
Offenbar sollen gleich mehrere Vereine bereit sein, diese Summe an Atlético zu überweisen, um sich die Dienste des spanischen U21-Nationalspielers zu sichern. Als Interessent Nummer Eins gilt weiterhin Manchester City. Aber auch der FC Bayern wird immer wieder im Zusammenhang mit einem Transfer Rodris genannt. Bisher haben sich die Münchener Verantwortlichen jedoch nicht konkret zu dieser Personalie geäußert.
Nun haben sich die Rojiblancos also erneut mit Rodri darauf geeinigt, sich zu Gesprächen zusammenzusetzen. Dies soll allerdings erst am Ende der Spielzeit passieren. Der Fokus liegt zunächst auf dem sportlichen Finale in der spanischen Primera División. Allen Verantwortlichen im Klub ist jedoch bewusst, wie akut die Gefahr eines Abgangs von Rodri zum Saisonende ist. Auch Trainer Diego Simeone möchte seinen defensiven Mittelfeldspieler auf keinen Fall verlieren.
Rodri selbst hat sich aber auch von selbst schon zu Atlético bekannt. „Es ist gut hier und ich möchte gerne bei Atlético weitermachen“, sagt er. Am 16. Juni will Rodri allerdings auch schon wieder die U21-Europameisterschaft mit Spanien spielen. Bis dahin wird eine Entscheidung über seinen Verbleib in Madrid gefallen sein.
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