Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Es ist ein Spiel, das von klaren Gegensätzen lebt wenn am Samstagnachmittag der FC Bayern München vor heimischem Publikum auf die TSG 1899 Hoffenheim trifft. Die Brisanz entwickeln dabei nicht die unterschiedlichen Leistungen der Teams – sondern auch die Trainer.
Unter Jupp Heynckes ist das Siegen der Bayern wieder einmal zu einem regelmäßigen Automatismus geworden. Woche um Woche fährt man Sieg um Sieg ein und rückt der sechsten Meisterschaft in Folge unaufhaltsam näher. Folglich sollte ein souveräner Sieg für Heynckes und Co. gegen die TSG doch letztlich möglich sein.
Doch anstatt die eigenen Leistungen zu loben, äußert sich der Triple-Trainer von 2013 auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sehr zurückhaltend: „Es wird für den Zuschauer im Stadion und vor dem Fernseher eine prickelnde Partie. Es treffen zwei starke Mannschaften aufeinander. Wir sind der Favorit, aber es wird schwer.“
Um weiter erfolgreich zu sein, stellt Heynckes hohe Forderungen an sein Team: „Wir müssen die Spannung hochhalten, die Qualität in der Mannschaft aufrechterhalten und versuchen sie noch zu verbessern. Wir haben große Ziele, auch noch im Pokal und in der Champions League. Das wissen die Spieler.“
In Sachen Personal müssen die Bayern neben Manuel Neuer (Mittelfußbruch) und Thiago (Muskelverletzung) auch auf Mats Hummels und Javi Martinez verzichten. Letztere stehen in dieser Woche aufgrund eines Trainingsrückstandes nicht im Kader.
Im Gegensatz zur bayrischen Normalität herrscht bei den Sinsheimern eine kleine Krise. Nur zu gerne würde man wieder ins internationale Geschäft zurückkehren. Aktuell steht man allerdings nur auf Platz neun der Tabelle. Der derzeitige Rückstand auf den Wunschplatz, die direkte Qualifikation zur Champions League, beträgt nur vier Punkte. Alles noch in möglicher Reichweite – wenn man denn dranbleibt. Um den Anschluss nicht zu verlieren, könnte es jedoch etwas einfacheres geben, als ein Auswärtsspiel in München.
Dennoch zeigt sich Nagelsmann selbstsicher vor dem Spiel gegen den klaren Favoriten aus der bayrischen Hauptstadt: „Unsere Anlage, die von viel Mut geprägt ist, hilft uns sehr gegen den FC Bayern. Wir haben letztes Mal einen super Angriff vorgetragen, der zum Tor führte. Wir wollen gewinnen, und das hat uns immer geholfen.“
Mut kann die TSG zugleich aus der jüngsten Statistik schöpfen. Aus den vergangenen drei Spielen holte 1899 starke sieben Punkte gegen den Rekordmeister. Im jüngsten Duell, welches in der Hinrunde stattfand, siegte man sogar 2:0 im eigenen Stadion. Vielleicht sogar ein gutes Omen?
München: Ulreich – Kimmich, Boateng, Süle, Alaba – Tolisso – Müller, Vidal, James, Ribéry – Lewandowski. – Trainer: Heynckes
Hoffenheim: Baumann – Bicakcic, Vogt, Hübner – Kaderabek, Zuber – Geiger – Amiri, Rupp – Uth, Gnabry. – Trainer: Nagelsmann
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