FC Bayern München

Nach Boykott-Drohung: Uli Hoeneß zieht Aussagen zurück

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Erst kürzlich drohte Uli Hoeneß mit einem Boykott des DFB. Er würde keine Spieler mehr abstellen, wenn Marc-André ter Stegen den Vorzug in der Nationalmannschaft erhalten sollte. Nun rudert der ehemalige Fußballer in der Torhüter-Debatte erst einmal zurück.

„Würde ich nicht mehr so machen“

Gegenüber der „SPORT BILD“ vertrat Hoeneß noch strikt seine eigene Meinung: „Wir werden das nie akzeptieren, dass hier ein Wechsel stattfindet. Bevor das stattfindet, werden wir keine Nationalspieler mehr abstellen“, kommentierte er einen möglichen Vorzug ter Stegens in der deutschen Nationalmannschaft.

Wie die Fernsehsender „RTL“ und „n-tv“ berichten, ließ Hoeneß seine Aussagen nun durch sein Büro zurückziehen. „Mit etwas Abstand würde ich das heute nicht mehr so machen“, wird der 67-jährige Funktionär des deutschen Rekordmeisters zitiert. Der Unternehmer rudert jetzt also wieder zurück. In Zukunft wolle er sich zudem nicht mehr zu diesem Thema äußern.

Boykott nicht ohne Sanktionen möglich

Ohnehin wäre ein Boykott der Nationalmannschaft nicht ohne weiteres möglich. Denn laut FIFA-Statuen ist ein Verein zur Abstellung verpflichtet. Die Strafen können hier sogar sehr extrem sein. Von einer einfachen Geldstrafe bis hin zur Aberkennung von Titeln oder einem Zwangsabstieg sind verschiedene Sanktionen möglich. Aktuell stellt der FC Bayern München mit Neuer, Niklas Süle, Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Serge Gnabry fünf Nationalspieler für Deutschland.

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