Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images
„Wir sind nicht unter Zugzwang und müssen nicht verkaufen. Der Verhandlungspartner ist unter Zugzwang“, äußerte sich Hoffenheims Cheftrainer Julian Nagelsmann zu den Verhandlungen um den Wagner-Transfer. Nun bezog auch Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge Stellung bezüglich eines Transfers.
„Wir sind da total entspannt, sind nicht unter Druck und haben Zeit“, äußerte sich Sportdirektor Hasan Salihamidžić am vergangenen Samstag bei „Sky“. Diese These stützt auch Karl-Heinz Rummenigge, der sich vor dem Ablug zur Champions-League-Partie gegen den RSC Anderlecht äußerte: „Bekanntermaßen macht der Transfermarkt am 1. Januar auf. Wir haben viel Zeit und Ruhe, um zu überlegen und die richtige Entscheidung zu finden.“ Nach langer Suche hat man mit Sandro Wagner endlich einen geeigneten Back-Up für Starstürmer Robert Lewandowski gefunden. „Wir haben bestätigt, dass es Gespräche zwischen den Vereinen gegeben hat. Es ist aber gleichzeitig auch vereinbart worden, dass man keine Wasserstandsmeldungen abgibt. Wir werden das intern diskutieren und dann wird man weitersehen“, so Rummenigge weiter.
Für Diskussionsstoff scheint die Ablösesumme für den Stürmer zu sorgen. Denn wie der „kicker“ in seiner Montagsausgabe spekuliert, verlangt Hoffenheim eine Transfersumme von 15 bis 18 Millionen Euro für Sandro Wagner. Viel Geld, wenn man bedenkt, dass Sandro Wagner bereits 29 Jahre alt ist und Lewandowski sich selten mit Verletzungsproblemen rumplagen muss. Der Pole fehlte in seiner gesamten Karriere nie mehr als zwei Spiele am Stück verletzungsbedingt. Sandro Wagner gelungen in der laufenden Saison in zehn Spielen vier Tore und konnte zwei weitere Treffer auflegen. Der gebürtige Münchener spielte bereits in seiter Jugendzeit beim Rekordmeister und durfte dort auch erstmals Bundesliga-Luft schnuppern.
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