Hertha BSC

Hertha-Trainer Klinsmann zu Götze: „Spekulationen über CL-Spieler normal“

Klinsmann

Sportlich gesehen läuft es für Hertha BSC wieder besser. Gegen Leverkusen gab es auswärts einen 1:0-Sieg. Zuvor gewann die Mannschaft bereits zuhause mit 1:0 gegen den SC Freiburg. In dieser Saison wird eine Qualifikation fürs europäische Geschäft aber wohl keine Rolle mehr spielen, langfristig ist es aber das große Ziel von Hertha BSC, auf die europäische Bühne zurückzukehren. Auf der Pressekonferenz äußert sich Cheftrainer Jürgen Klinsmann nun zum Gerücht um Mario Götze und zu Spekulationen über weitere Spieler.

Klinsmann über Götze: „Neue Konstellation“ durch Investor

Jürgen Klinsmann hat die Spekulationen selbst befeuert. Kürzlich sagte er, dass Hertha im Winter zwei neue Spieler verpflichten wolle. Dabei sollen angeblich über 20 Millionen Euro pro Spieler zur Verfügung stehen. Kaum gesagt, ging schon die Gerüchteküche los. Angeblich ist Hertha BSC an Victor Wanyama von den Tottenham Hotspurs interessiert. Dann hieß es, dass Julian Weigl nach Berlin wechseln könnte. Beide sind defensive Mittelfeldspieler, angeblich möchte sich Hertha im Winter auf dieser Position verstärken. Dass es solche Gerüchte überhaupt gibt, liegt an Herthas Investor und den neuen Ambitionen, die Trainer Jürgen Klinsmann wie folgt beschreibt: „Durch die neue Konstellation bei Hertha BSC, mit unserem Investor, sind die Ambitionen ganz klar definiert, dass dieser Hauptstadtklub nach Europa will.“

Als Letztes keimte dann ein Gerücht über BVB-Spieler Mario Götze auf. Dessen Vertrag in Dortmund läuft aus. Er wäre also ein Thema für den nächsten Sommer zu haben, durch die gesparte Ablösesumme wäre der Weltmeister womöglich für Hertha finanzierbar. Klinsmann wurde diesbezüglich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bei Bayer 04 Leverkusen befragt und antwortete: „Ob da jetzt der Mario (Götze), oder andere Spieler in Europa spekuliert werden, auch Champions-League-Spieler, das wird jetzt ganz normal sein und ist Teil unserer Zukunft, nach solchen Spielern schauen wir uns auch einfach um. Wir gehen da jetzt mit einer ganz anderen Denkweise heran.“ Große Ambitionen vorerst. Diese Saison zähle aber erstmal nur „drinzubleiben“, wie es Jürgen Klinsmann sagt.