Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images
Mit einem knappen 3:2-Auswärtssieg machte RB Leipzig am gestrigen Samstag den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaftskampf. Auch nach den heutigen Sonntagsspielen grüßt der Ost-Klub von Tabellenplatz zwei. Trotzdem war Geschäftsführer Oliver Mintzlaff alles andere als glücklich über den Ausgang der Partie, nicht vom Ergebnis her, sondern von den Ereignissen, wie er auf der Vereins-Website mitteilt.
Denn einige RB-Fans vertraten den Verein nicht in der Form, wie sich das Mintzlaff vorstellte. Aus dem Block der Gäste-Fans stieg nämlich weißer Rauch. Allerdings wurde im Leipzig-Block nicht die Ernennung eines neuen Papstes verkündet, sondern bengalisches Feuer abgebrannt.
Der verbotene Einsatz brachte Mintzlaff mächtig auf die Palme. Denn eigentlich freute er sich über den Andrang der eigenen Fans auf das Auswärtsspiel. „Als ich gestern vor dem Spiel mit meinen Kollegen auf dem Rasen stand und wir zusammen zu unserem Fanblock geschaut haben, waren wir unheimlich erfreut, dort die vielen Familien mit Kindern zu sehen“, zeigte Mintzlaff sich freudig vor der Partie.
Positiv hebt er auch die grundlegende Mentalität der RB-Fans vor, von denen eine „überwältigende Mehrheit“ sich auf die Seite Mintzlaffs stellt, laut ihm. Den Gegnern hingegen droht er jetzt mit der „Null-Toleranz-Politik“. In diesem Zusammenhang warnt er auch davor, in den nächsten Wochen aktiv zu werden. Dabei würde man zwingend „gegen einzelne Fangruppen vorgehen“.
Doch so weit, glaubt der Geschäftsführer, wird es nicht kommen. Die eigenen Maßnahmen und die Haltung der eigenen Anhänger sollen für ein positives Resultat sorgen. „Bislang hat der Selbstreinigungsprozess immer wieder zu positiven Ergebnissen geführt, denn es gilt, diese kleine Minderheit von allen Fans, die dieses Verhalten ablehnen, auszuschließen“, ist Mintzlaff überzeugt, dass sich das Problem von selbst lösen wird.
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