Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
In Zeiten von Corona müssen Fußballvereine weltweit finanzielle Einschränkungen in Kauf nehmen. Nicht jeder Klub wird seine angedachten Transfer umsetzen können und sucht folglich nach kostengünstigen Alternativen. Eine langjährig bestehende Scoutingabteilung ist nun von immenser Bedeutung. Beobachtern könnte auch ein junges Talent aus Frankreich aufgefallen sein, da wohl konkretes Interesse aus der Bundesliga bestehen soll.
Der 20-jährige Franzose spielt aktuell für von Olympique Marseille, kommt jedoch meist in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Dort wurde er auch geboren und durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Traditionsklubs. Jedoch war dem defensiven Mittelfeldspieler noch kein Einsatz in der Ligue 1 vergönnt. Trotz der fehlenden Erfahrungen in der höchsten Spielklasse Frankreichs, denken viele Vereine über eine Verpflichtung des Juniorennationalspielers nach. Wie „Mohamed Toubache“ berichtet haben sich Vereine aus der zweiten Liga unseres Nachbarlandes Informationen über den 20-Jährigen eingeholt. Klubs aus dem Ausland sind ebenfalls im Rennen. Neben den spanischen Team Deportivo Alaves und Betis Sevilla sollen auch zwei Bundesligisten Interesse an einem Transfer zeigen. Konkret soll es sich dabei um den 1. FSV Mainz 05 sowie RB Leipzig handeln, so der Journalist auf Twitter.
Der defensive Mittelfeldspieler wäre sicher für beide Klubs ein überraschender Transfer. Die Leipziger bedienten sich zuletzt meist in höheren Regalen und auch die Rheinhessen steigerten kontinuierlich ihre Transferausgaben. Beide Vereine verbindet jedoch die starken Aktivitäten auf dem französischen Transfermarkt. In beiden Kadern findet man Landsleute des 20-Jährigen und anscheinend pflegen die Klubs gute Kontakte. Ein Transfer könnte sich als Schnäppchen erweisen, die in der aktuellen Finanzlage sehr gefragt sind. Das Online-Portal „Transfermarkt.de“ schätzt seinen derzeitigen Marktwert auf 200.000 Euro. Vertraglich ist Alexandre Philponeau noch bis 2023 in Marseille gebunden.
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