SC Freiburg

Caglar Söyüncü vor Wechsel zu Leicester City

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Die bisherige Rekordablöse des Bundesligisten SC Freiburg liegt bei 20 Millionen Euro. Damals wechselte Eigengewächs Maximilian Phillipp zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund. Nun wird die Ablöse wohl übertroffen, denn ein englischer Klub zeigt Interesse an einem SC-Spieler.

Leicester City und SC Freiburg über Söyüncü-Wechsel einig

Wie „Sky Sports UK“ vermeldet, ist Leicester City an einer Verpflichtung von Caglar Söyüncü interessiert. Der Türke besitzt derzeit noch einen bis 2021 datierten Vertrag in Freiburg. Allerdings soll seine weitere sportliche Zukunft in Deutschland erst einmal passé sein. Denn dem Bericht zufolge haben sich die Freiburger bereits mit dem Premier League-Klub über einen Wechsel geeinigt. Demnach erhält der „Sportclub“ 21 Millionen Euro und lässt dafür Söyüncü auf die Insel wechseln.

Söyüncü 2017 noch „unverkäuflich“

Der inzwischen 23-Jährige kam im Sommer 2016 für rund 2,7 Millionen Euro vom türkischen Zweitligisten Altnordu nach Freiburg. Richtig sportlich durchsetzen konnte sich der Türke im Breisgau darauf allerdings nicht. So bestritt er in seiner Premieren-Saison nur ingesamt 24 Ligaeinsätzen und gab hierbei eine Torvorlage. Gleichzeitig offenbarte der Innenverteidiger eine hohe Anfälligkeit im Defensivspiel. In der vergangenen Bundesliga-Saison startete er einen erneuten Versuch. Doch die damit verbundene Hoffnung, dass sich alles zum Besseren wenden würde, erfüllte sich nicht. Denn die häufigen Fehler in der Defensive setzten sich weiter fort.

Die Verantwortlichen des SC Freiburg, allen voran Sportvorstand Jochen Saier, die Söyüncü im Sommer 2017 noch für unverkäuflich erklärt hatten, änderten hierauf ihre Haltung. So gab man bekannt, dass man im Falle eines lukrativen Angebots zu einem Transfer bereit sei. Daraufhin schlug nun Leicester City erfolgreich zu.

UPDATE: Mittlerweile bestätigten beide Vereine den Wechsel von Söyüncü. Der Türke unterschreibt bei Leicester City einen Fünfjahres-Vertrag und kostet den Engländern knapp 21 Millionen Euro.

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