SV Werder Bremen

Eggestein und Agu mit offener Zukunft bei Werder Bremen

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Bei Werder Bremen stehen im Sommer viele Personalentscheidungen an. Ob Johannes Eggestein nach seiner Leihe bei LASK Linz langfristig an die Weser zurückkehrt, lässt er gegenüber den vereinseigenen Medien des LASK offen. Währenddessen berichtet die „Deichstube“ über das Interesse verschiedener Bundesligisten an Felix Agu.

Eggestein entwickelte sich in Linz zum Leistungsträger

Johannes Eggestein wurde im vergangenen Sommer bei Werder Bremen nicht gebraucht und an den österreichischen Erstligisten LASK Linz verliehen. Während die Bremer am Ende der Saison den Abstieg in die zweite Bundesliga nicht verhindern konnten, entwickelte sich Eggestein zum absoluten Leistungsträger.

In 39 Spielen erzielte er 20 Tore und holte neun Vorlagen. Auch in der Europa League durfte der Angreifer auflaufen. Im Sommer kehrt er wieder an die Weser zurück, doch wie lange er bleibt, lässt er noch offen.

„Ich möchte eine gute Perspektive aufgezeigt bekommen, damit es für mich nicht wieder so läuft wie im letzten Jahr und ich mehr Spielpraxis bekomme“, machte er gegenüber den Klubmedien des LASK klar. Dass der Stürmer nach dieser starken Saison in der schwachen Offensive des SVW eine größere Rolle spielen will, ist verständlich.

Für Frank Baumann stellt sich die Frage, ob man einem jungen Eigengewächs in der zweiten Liga den nächsten Schritt ermöglichen möchte, oder ob man das Geld aus einem Transfer dringend braucht.

Agu soll bei Werder Bremen für Neuanfang stehen

Ein weiterer Kandidat für einen Abgang ist Felix Agu. Der Außenverteidiger war trotz weniger Einsätze einer der Lichtblicke beim Bundesligaabsteiger. Nach dem Abgang von Theodor Gebre Selassie sollte Agu das erbe des langjährigen Werder-Profis antreten.

Erst im vergangenen Sommer holte man den 21-Jährigen ablösefrei vom VfL Osnabrück. In der zweiten Liga soll Felix Agu nach dem Abgang von Gebre Selassie und dem möglichen Wechsel von Ludwig Augustinsson für den Neuanfang stehen.

Er selber will aber weiter in der ersten Liga spielen. Mit dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt zeigen gleich zwei Vereine Interesse, die nicht nur erstklassig, sondern auch noch europäisch spielen. Werder Bremen ist aufgrund der finanziellen Schieflage grundsätzlich bei jedem Spieler gesprächsbereit.

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