Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Nach dem Bundesliga-Abstieg hatte Werder Bremen Christian Fassnacht als mögliche Sommer-Neuverpflichtung ins Auge gefasst. Letztlich kam ein Transfer des Schweizers von den Young Boys Bern nicht zustande. Ein erneuter Versuch im Winter scheint wohl zwecklos. Unabhängig davon wünscht sich Werder-Trainer Markus Anfang einen neuen Mann für die Achter-Position.
Laut der „Bild“ soll ein Wechsel von Fassnacht an die Weser „so gut wie ausgeschlossen“ sein. Als Grund führt das Boulevardblatt das sportliche Abschneiden der Bremen auf. Demnach zähle Werder nicht wie erwartet zu den klaren Aufstiegsfavoriten in der 2. Liga. Dies mache einen Transfer für den Schweizer unattraktiv.
Mit Bern spielt der Offensiv-Mann derzeit in der Champions League. Zudem rangiert der Klub aktuell auf dem dritten Platz der Schweizer Super League. Fassnacht steuerte dazu sieben Treffer in elf Ligaspielen bei.
Für die achtplatzierten Bremer bleibt somit nichts anderes übrig, als nach Alternativen Ausschau zu halten. Trainer Markus Anfang hatte bereits seinen Wunsch nach Neuzugängen offengelegt und über eine bestimmte Position gesprochen: „Diese Achter-Position wäre noch mal etwas, worüber wir uns Gedanken machen könnten.“
Unklar bleibt allerdings, ob der SVW im Winter überhaupt auf dem Transfermarkt aktiv werden kann. Profi-Chef Clemens Fritz betonte: „Unser Interesse ist natürlich, den Kader stetig weiterzuentwickeln, wenn wir die Möglichkeiten haben.“ Passend sagte Anfang dazu: „Wir wollen den Markt beobachten und wenn sich etwas ergibt, versuchen wir, es umzusetzen.“
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