Foto: Thomas Niedermueller/Bongarts/Getty Images
Der VfB Stuttgart hat in diesem Sommer bereits viel Geld in Neuzugänge gesteckt. Dementsprechend dürften die Kassen leer sein. Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke geht davon aus, dass nichts mehr passiert. Lediglich Marcel Kaminski könnte den Verein wohl noch auf Leihbasis verlassen.
Der VfB hat in diesem Sommer bereits sehr viel Geld in junge Talente investiert. So kamen mit Rechtsverteidiger Pablo Maffeo, Stürmer Nicólas González und Linksverteidiger Borna Sosa drei 20-Jährige für insgesamt 23,5 Millionen Euro. Zudem kamen noch die erfahrenen Bundesligaspieler Daniel Didavi und Gonzalo Castro für insgesamt neun Millionen Euro. Insgesamt hat der VfB in diesem Transferfenster bisher ein Saldo von -17,8 Millionen Euro. Dementsprechend ist wohl kein Geld mehr für Neuzugänge vorhanden.
Michael Reschke bestätigte gegenüber dem „kicker“, dass die Kaderplanung abgeschlossen ist: „Das war es bei uns. Wir werden mit großer Wahrscheinlichkeit nichts mehr machen, denn wir sind sehr zufrieden mit unserem Kader.“ Der Kader wirkt mit insgesamt 25 Spielern durchaus homogen und ausgeglichen besetzt. Dementsprechend ist Reschkes Aussage durchaus nachvollziehbar.
Wenig überraschend erhielt Reschke dann aber noch die Frage, ob seine Aussage auch gelte, falls Benjamin Pavard den VfB noch verlassen sollte. Darauf reagierte der Sportvorstand der Stuttgarter sehr gelassen: „Wir gehen nach wie vor davon aus, dass Benji in tiefer Überzeugung noch eine Saison bei uns bleibt. Das war immer unser Ziel, und von uns gab es auch nie eine andere Aussage.“ Reschke trotzt also allen Spekulationen und ist sich sicher, dass Pavard dem VfB Stuttgart noch für mindestens eine Saison erhalten bleiben wird.
Eine Veränderung im Stuttgarter Kader könnte es aber doch noch geben. Wie „Super Express“ berichtet, ist Fortuna Düsseldorf daran interessiert, Innenverteidiger Marcel Kaminski auszuleihen. Der 26-Jährige hat in Stuttgart angesichts der Konkurrenz von Timo Baumgartl, Benjamin Pavard, Holger Badstuber und Marc-Oliver Kempf einen schweren Stand. Die Fortuna muss den Kader noch weiter für die Bundesliga aufrüsten. Dafür steht allerdings nur wenig Geld zur Verfügung. Daher könnte eine Leihe des Polen für beide Seiten Sinn ergeben.
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