Selim Sudheimer/Getty Images
Nachdem die Wölfe zu Beginn der Saison mit Trainer Paul Simonis sehr enttäuschten, entließ der VfL den Niederländer im vergangenen November. Als Interimslösung kam Daniel Bauer, der in seinen ersten Partien so überzeugte, dass man ihn zur dauerhaften Lösung machte. Nach dem zwischenzeitlichem Aufwärtstrend ist der VfL nun aber schon seit sechs Spielen ohne Sieg und steht auf Platz 15. Man steht somit mitten im Abstiegskampf und zurzeit rettet man sich nur durch die Tordifferenz vor dem Relegationsplatz. Daniel Bauer steht deshalb deutlich mehr in der Kritik als noch zu Beginn seiner Amtszeit. Der VfL schaut sich demnach nach möglichen Alternativen um.
Ein Name, der dabei immer wieder auftaucht, ist Dino Toppmöller. Nach zweieinhalb Jahren bei Eintracht Frankfurt, in denen er die SGE in die Champions League führte, wurde Toppmöller am 18. Januar entlassen. Jetzt wird er vom „kicker“ als mögliche Trainer-Alternative bei den Niedersachsen gehandelt. Die Kontakte sind dabei bereits vorhanden, denn Toppmöller kennt VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler noch gut aus gemeinsamen Frankfurter Zeiten.
Trotz der schwierigen Situation beim VfL stärkt Geschäftsführer Peter Christiansen seinem Trainer den Rücken: „Wir können das nicht alles auf Daniel schieben – das betrifft den ganzen Verein“ verkündete dieser nach der 2:3-Pleite gegen den FC Augsburg. Eine Garantie die Saison als Cheftrainer zu beenden erhält Bauer allerdings nicht. Auf die Frage, ob man die Saison mit Bauer beenden wird, antwortete Christiansen: „Das kann niemand sagen. Aber das ist der Plan.“
Nach der Aussage scheint Daniel Bauer also vorerst noch im Amt zu bleiben, aber auf lange Sicht schauen die Niedersachsen sich bereits nach Ersatz um. Neben dem häufigst genannten Namen Toppmöller gibt es auch noch zwei weitere Kandidaten. Thomas Reis wurde erst vor knapp zweieinhalb Wochen beim türkischem Verein Samsunspor entlassen und hat bereits VfL-Vergangenheit. Von 2016 bis 2019 betreute er die U19 der Wölfe. Ein weiterer Name, der gehandelt wird, ist Dieter Hecking. Der 51-jährige musste Mitte September den VfL Bochum verlassen und hat ebenfalls Vergangenheit bei den Wölfen. Zwischen 2013 und 2016 gewann er mit dem VfL den DfB-Pokal und wurde Vizemeister.
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