Bundesliga

Weltmeister Miroslav Klose: So starteten seine Trainer-Vorgänger

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Überraschung in Österreich: Weltmeister Miroslav Klose (44) wird neuer Trainer beim Admiral-Bundesliga-Klub SCR Altach. Am Montag wurde der WM-Rekord-Torjäger auf einer Pressekonferenz vorgestellt (Foto). Seine Vorgänger waren seit 2012 durchaus prominent.

Altach, der Verein aus Vorarlberg hatte sich in der österreichischen Liga 2021/2022 nur mit Mühe in der Qualifikationsrunde über dem Strich gehalten und Andreas Herzog und Admira Wacker (Niederösterreich) um einen Punkt auf den einzigen Abstiegsplatz verwiesen.

Trainer Ludovic Magnin, einer von nur 11 Profis, die mit zwei verschiedenen Klubs Deutscher Meister wurden, ohne dabei für den FC Bayern München gespielt zu haben (Fussballeck.com berichtete), musste trotzdem gehen.

Trainer Miroslav Klose: „Das will ich machen!“

Klose, der dagegen ausschließlich mit dem FC Bayern Meister (2008, 2010) war, wurde überraschend als Nachfolger des ehemaligen Stuttgarters Magnin zum Cheftrainer bestellt. „Die ersten Gespräche mit den Verantwortlichen waren so offen, dass mir klar war, das will ich machen! Jetzt kann ich es kaum noch erwarten, das Team, die Menschen im Klub und natürlich die Fans kennenzulernen“, wurde Klose am Freitag in einer Pressemitteilung zitiert.

Doch wie schlugen sich die Vorgänger des WM-Rekord-Torjägers? Es waren seit 2009 wahrlich keine Unbekannten, die bei den Rheindörfern auf der Trainerbank Platz nahmen.

Nehmen wir seitdem nur die Trainer, die 10 oder mehr Spiele mit den Altachern bestritten, so kommt ein Coach auf die höchste Spiel-Anzahl, der in der 2. Liga in Deutschland beim 1. FC Nürnberg durchfiel. Damir Canadi (52) betreute Altach von 2013 bis 2016 in 154 Pflichtspielen (Vereinsrekord), danach noch einmal 2021 (33 Spiele / 1,06 Punkte). Canadi holte zu Beginn seiner 2. Amtszeit in der österreichischen Bundesliga 4 Siege aus den ersten 6 Partien. Aber 6 Niederlagen in Serie kosteten ihn im Dezember 2021 den Job.

4 Spiele, 4 Pleiten

Magnin übernahm im Januar 2022. Der Promi auf der Altach-Bank verlor aber die ersten 4 Spiele allesamt und gewann insgesamt nur 4 seiner 13 Auftritte.

Über 1.000 Tage hielt sich in Altach ein gewisser Adolf „Adi“ Hütter (52 / „Ich bleibe“) im Amt. Der Coach, der Eintracht Frankfurt 2019 ins Europa-League-Halbfinale führte, machte mit dem SCR 102 Spiele, von denen seine Mannschaft 58-mal als Sieger vom Platz ging. Trotz dieser guten Bilanz konnte er den Bundesliga-Absteiger nicht wieder nach oben bringen, wurde im April 2012 beurlaubt. Im Juli 2009 war Hütter mit 4 Siegen in Serie gestartet.

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