Nationalmannschaft

Ist Kimmichs Bizeps groß genug für die Kapitänsbinde gegen Lichtenstein?

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Am Donnerstagabend startet das DFB-Team in die neue Ära Hansi Flick. Der verlängerte Arm am Feld des 56-Jährigen, Thomas Müller, reiste wegen muskulärer Probleme am linken Oberschenkel aus dem Quartier ab. Der etatmäßige „Einser“, Manuel Neuer, steht dem Neo-Bundestrainer auf Grund Sprunggelenksprobleme zumindest gegen Lichtenstein nicht zur Verfügung. So muss Flick vor diesem Spiel zusätzlich überlegen wer das Kapitänsamt übernehmen wird.

Kimmich ist auf der „Sechs“ gesetzt

„Ich habe unter der Dusche vorhin auch überlegt, wer die Binde tragen soll“, antwortete Hansi Flick auf der Pressekonferenz mit einem Augenzwinkern auf die Frage welchen Oberarm die Schleife letztendlich schmücken wird. Prädestiniert dafür wäre Joshua Kimmich – nicht nur als Spieler mit den meisten Länderspielen, sondern auch auf Grund seiner zentralen Position.

Schon vor der Busfahrt nach St. Gallen hat sich der gebürtige Heidelberger darauf festgelegt, seinen ehemaligen Schützling „definitiv auf der Sechs“ spielen zu lassen. Rückversetzungen wie unter Vorgänger Joachim Löw auf die rechte Abwehrseite, wie letztens bei der EM, soll es nicht mehr geben. Der Bayern-Star ist laut Flick „auf dieser Position einer der besten Spieler“.

Kimmich selbst weiß aber noch nicht ob er die Bundeself als Spielführer aufs Feld bringen wird. Die Kapitänsbinde trug er erstmals vor vier Jahren beim Confed-Cup in Russland. Den damals schmächtigen 22-Jährigen war die Schleife zu groß und „musste sie mit einer Klammer enger machen“. Auch den Bizeps wollte er bis zum nächsten Kapitänsamt noch aufbauen.

Sollte Kimmich das Amt am Donnerstag tatsächlich bekommen, würde dies für ihn im Wortsinn zur Kraftprobe. Zumindest hinsichtlich des Muskelaufbaus bezweifelt er auf der Pressekonferenz aber den nächsten Schritt: „Sollte es so kommen, hoffe ich, dass die Binde ein bisschen kleiner geworden ist.“

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