Regionalliga

Qual der Wahl: Rot-Weiß hat vier Keeper unter Vertrag

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Bei Rot-Weiß Erfurt läuft derzeit die Planung für die kommende Saison auf Hochtouren – besonders auf der Torhüterposition. Ab Sommer werden gleich vier Keeper unter Vertrag stehen, doch nur einer darf dauerhaft das Trikot mit der Nummer 1 tragen.

Lorenz Otto gilt trotz Unsicherheiten weiterhin als gesetzt

Die besten Chancen auf den Stammplatz hat weiterhin Lorenz Otto (25). Der Routinier verlängerte seinen Vertrag erst im Herbst 2025 bis 2027, ist trotz zuletzt schwankender Leistungen und einiger Unsicherheiten weiterhin gesetzt. Seine Erfahrung und Präsenz sprechen nach wie vor für ihn – dennoch wünschen sich die Verantwortlichen mehr Konkurrenzdruck auf der Position.

Hinter Otto kämpfen Jaden Rodtnick (20) und A-Junior Emmanuel Mawuli Mensah (18) um die Rolle als erster Ersatz. Rodtnick gilt aktuell als klare Nummer 2 und soll auch in der neuen Spielzeit diese Funktion behalten. Mensah, der zeitgleich sein Abitur ablegt, kann aus schulischen Gründen noch nicht vollständig in den Profialltag integriert werden, bleibt aber Teil des Perspektivkaders.

Wie geht es mit Pascal Manitz weiter?

Spannend wird die Situation im Sommer durch die Rückkehr von Pascal Manitz (21). Der Keeper ist derzeit an den Bremer SV verliehen, kehrt jedoch am 1. Juli planmäßig nach Erfurt zurück. Da sein Vertrag bis 2027 läuft, ist eine erneute Leihe formell nicht ohne Verlängerung möglich. Nach internen Informationen plant Erfurt, den Kontrakt bis mindestens 2028 auszudehnen, um Manitz anschließend erneut für Spielpraxis abzugeben – idealerweise an einen Klub mit professionellen Trainingsbedingungen. Das Angebot liegt beim Spieler, eine Entscheidung steht allerdings noch aus.

Fazit: Aktuell ist die Hierarchie in Thüringen klar

Damit zeichnet sich in Erfurt eine klare Hierarchie ab: Otto bleibt vorerst gesetzt, Rodtnick sichert die Reserveposition, während Manitz’ Zukunft von seiner Vertragsentscheidung abhängt. Mensah soll langfristig aufgebaut werden – mit Blick darauf, in ein bis zwei Jahren fest zum Profiteam zu stoßen.

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