1. FC Nürnberg

Trainingsrückstand: Ewerton bei Nürnberg noch nicht der Alte

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Ewerton José Almeida Santos fehlt dem Club seit Anfang August. Mittlerweile ist er wieder im Mannschaftstraining und arbeitet sich mühsam zurück zu alter Stärke. Allerdings fehlte dem Innenverteidiger vom 1. FC Nürnberg noch so einiges.

Wichtige Säule

Im vergangenen Jahr bildete Ewerton zusammen mit Georg Margreitter die Innenverteidigung der Nürnberger. Die beiden damals 29-Jährigen sorgten für einen stabilen Rückhalt und waren ein Grund für den Aufstieg. Mit seiner Ruhe am Ball und der Konsequenz im Zweikampf ergänzte der Brasilianer seinen österreichischen Kollegen perfekt. Margreitter war damals wie heute eher für die Spieleröffnung verantwortlich.

Auch wenn die vergangene Saison für Ewerton aus sportlicher Sicht erfolgreich verlief, hatte er außerhalb des Platzes doch so manche Schwierigkeiten. Ein Problem stellte hin und wieder die Sprachbarriere dar. Trotz seiner zwei Jahre in Deutschland war das Deutsch des Brasilianers noch nicht gut. Nur wenige Kollegen in der Mannschaft sprachen Portugiesisch beziehungsweise verstanden ihn.

Gefreut haben muss sich der Innenverteidiger in diesem Sommer bestimmt, als die Verpflichtung von Matheus Pereira bekannt gegeben wurde. Bereits von 2015 bis 2017 spielten sie zwei Jahre bei Sporting Lissabon zusammen. Beide scheinen sich auch heute gut zu verstehen.

Schwere Verletzung

Doch Anfang August erreichte die Nürnberger die dann wohl schlechteste Nachricht aus ihrem Trainingslager in Natz. In einem Zweikampf verletze sich Ewerton am rechten Knöchel. Die Diagnose schockte die Franken: Riss des Syndesmosebandes. Es war klar, dass der 29-Jährige mehrere Wochen ausfallen wird und somit den ersten Teil der Saison verpasst.

Ewerton José Almeida Santos war auch in der ersten Liga als Innenverteidiger fest eingeplant. Seinen Ausfall sahen viele Nürnberger Fans kritisch und trauten seinem Ersatzmann Lukas Mühl diese Rolle noch nicht zu. Mühl jedoch spielte meist unaufgeregt und souverän. Er machte für einen 21-Jährigen ohne Bundesliga Erfahrung erstaunlich wenig Fehler und behielt häufig die Kontrolle.

Auch seit der Rückkehr des Brasilianers blieb der Stammplatz von Mühl bis jetzt unangefochten. Zusammen mit Margreitter überzeugte er Trainer Michael Köllner und bildete ein solides Innenverteidiger-Duo, was trotz einiger Gegentore in Nürnberg hohes Ansehen genießt.

„Er ist noch nicht so weit“

Als Ewerton gegen Hoffenheim nach über zweimonatiger Verletzungspause wieder zurück in den Kader kehrte, machte man sich in Franken große Hoffnungen, die Fans vermuteten ihn sogar schon in der Startelf. Doch dass der Routinier nach seiner langen Pause noch nicht auf seinem alten Niveau angekommen ist, haben mittlerweile viele Meinungen bestätigt.

Vor allem sein Berater Jürgen Bühle weiß, dass es momentan noch nicht für die erste Elf langt: „Er ist noch nicht so weit. „Er bestätigt bei „norbayern.de“ auch, dass Ewerton die Situation realistisch einschätzt und sich für die erste Bundesliga besonders physisch noch nicht bereit sieht.

Die Bestätigung erhielt man am Samstag beim Testspiel des 1. FC Nürnbergs gegen den tschechischen Zweitligisten FK Usti nad Labem. „Ihm fehlt noch das Spieltempo“, sagte Köllner nach dem Test im Interview und erklärt weiter: „Wenn man gesehen hat, wie Lukas Mühl neben ihm abgeräumt hat, ist das schon ein Unterschied“.

Auch gegen Rostock im DFB-Pokal, wo er erstmals seit seiner Verletzung wieder Pflichtspielerfahrung sammeln durfte, merkte man ihm seinen Rückstand an. Arbeitet er jedoch weiter hart an sich und seinem Körper, wird er vielleicht in der Rückrunde noch eine tragende Rolle beim Club einnehmen können. Für den FCN könnte seine Erfahrung im Kampf um den Abstiegt von großer Bedeutung werden.

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