Ivan Prtajin sammelte nur 158 Einsatzminuten in der aktuellen Saison. | Foto: Luciano Lima/Getty Images
Nach Informationen der BILD hatte US-Klub Real Salt Lake Interesse am wuchtigen Angreifer und wegen eines Transfers bei den Union-Bossen vorgefühlt. Da das Wechselfenster in der nordamerikanischen Profiliga MLS bis Mittwoch geöffnet war, hätte die Möglichkeit eines sofortigen Abschieds bestanden. Doch wie das Boulevardblatt weiter berichtet, ließ der Rechtsfuß die Amerikaner abblitzen – er will sich weiter im deutschen Profifußball beweisen.
Zudem sollen im Winter mehrere Klubs aus der 2. Bundesliga Interesse an Prtajin gezeigt haben, darunter der 1. FC Köln, Hertha BSC, der 1. FC Kaiserslautern sowie Hannover 96. Er schien wechselwillig, da er unter Ex-Trainer Bo Svensson (45) kaum spielte. Schlussendlich entschied sich der 1,89-Meter Mann gegen einen Abgang, weil mit Steffen Baumgart (53) vor wenigen Monaten ein neuer Trainer bei den Köpenickern übernommen hatte.
Am Anfang gab der ehemalige Trainer vom Hamburger SV ihm eine Chance, unter Baumgart stand Prtajin erstmals in der Bundesliga in der Startelf. Seit Ende Februar kam der kroatische Nationalspieler jedoch gar nicht mehr zum Einsatz. Insgesamt sammelte der ehemalige Wiesbaden-Torjäger nur 158 Minuten Einsatzzeit, verteilt auf magere fünf Einsätze. Sein Marktwert ist gesunken und beträgt laut transfermarkt.de nur noch 1,5 Millionen Euro. Durch den bereits feststehenden Wechsel von Oliver Burke, der von Werder Bremen zu Union Berlin wechseln wird. verschlechtern sich seine Aussichten weiter.
Stand jetzt ist eine Transfer im Sommer innerhalb Deutschlands das wahrscheinlichste Szenario. Prtajin war vor einem Jahr von Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden für rund eine Millionen Euro nach Berlin gekommen. Doch seine Zeit bei den Eisernen blieb bis jetzt für beide Parteien eine Enttäuschung. Klar ist: Der Mittelstürmer will spielen und zu einem Verein, der ihm dauerhaft eine Perspektive auf viele Einsatzminuten bieten kann.
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