Simon Rolfes spielte als Profi bei Bayer Leverkusen. | Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Beim Thema Cheftrainer Xabi Alonso fand Rolfes klare Worte. Der Verein wolle möglichst schnell Gewissheit über dessen Zukunft. „Bis zum Saisonende soll Klarheit herrschen“, so Rolfes. Zwar sei die Entscheidung im Vorjahr früher gefallen, doch angesichts der Sommerplanung sei der Zeitdruck nun größer. Die Aussagen des Sportchefs lassen erkennen, dass Bayer keine lange Hängepartie dulden möchte – ein deutliches Signal in Richtung des Spaniers. Zuletzt wurde der Druck auf den Meistertrainer bereits erhöht.
Alonso hat Leverkusen in seiner ersten kompletten Saison an die Spitze der Bundesliga geführt. Die gute Entwicklung weckt Begehrlichkeiten, besonders bei seiner alten Liebe Real Madrid. Rolfes zeigt Verständnis für das Interesse, macht aber auch deutlich, dass der Klub frühzeitig planen muss.
Auch zur Zukunft von Florian Wirtz äußerte sich Rolfes. Der Spielmacher sei unverzichtbar, eine konkrete Schmerzgrenze für einen Transfer gebe es nicht. Der Verein wolle mit Wirtz in die kommenden Jahre gehen, und der bestehende Vertrag stärke die Verhandlungsposition zusätzlich. „Es gibt keine Entwicklungen, die auf einen Wechsel hindeuten“, so Rolfes. Ein klares Signal an potenzielle Interessenten. Bayern München ist dem Vernehmen nach stark interessiert an einer Verpflichtung des Ausnahmekönners. Die Münchner müssten die Schatullen jedoch weit öffnen. Es ist zu erwarten, dass auch andere europäische Schwergewichte wie beispielsweise Manchester City beim Zauberfuß angreifen werden. Klar ist: Noch ist alles möglich – auch ein weiteres Jahr unterm Bayer-Kreuz.
Anders sieht es bei Innenverteidiger Jonathan Tah aus. Nach zehn Jahren bei der Werkself wird er im Sommer eine neue Herausforderung suchen. Rolfes äußerte Verständnis, lobte jedoch gleichzeitig Tahs professionelles Verhalten und seinen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft. Ein Abschied des Nationalspielers rückt näher.
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