Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images
Heute treffen in Mainz, die Teams der heimischen 05er und der Frankfurter Eintracht aufeinander. Zwischen beiden Städten liegt eine Fahrtzeit von ca. 40 Minuten mit der S-Bahn. Eigentlich könnte man eine solche Nähe als Derby bezeichnen. Aber im Rhein-Main-Gebiet sieht man das anders. Dies liegt an den unterschiedlichen Entwicklungen der Vergangenheit. Die Hessen waren Gründungsmitglied der Bundesliga und sind bis 1996 nie abgestiegen. Anders die Situation in Rheinhessen, Mainz stieg erst in den 0er-Jahren in den erlauchten Kreis der Bundesligisten auf. Seitdem legte Mainz eine mindestens ebenwürdige Bilanz hin. Für die Heimmannscht steht einiges auf dem Spiel. Man ist mit 34 Punkten im Abstiegskampf. Damit hatten die Gäste in dieser Saison garnichts zu tun.
Sportliche Situation in Frankfurt
Auch, wenn man in dieser Saison frühzeitig nichts mit der Abstiegszone zu tun hatte, war der Verlauf eher enttäuschend. Im Februar noch stand die Eintracht auf Rang 3. Danach wurde man durchgereicht bis zum Tabellenplatz 11. Dies dürfte einige Fans enttäuscht haben. Allerdings, spielt man Ende Mai gegen Dortmund im DFB-Pokalfinale. Dies ist ein riesiger Erfolg für das Team vom Main. Aber die Spieler wirken nicht mehr fokussiert auf die Liga. Es wirkt so als stünde der Pokal über allen anderen Zielen. Was natürlich Schade ist, da die Eintracht noch 7. werden kann. Sollten die Hessen am Ende diesen Platz einnehmen, wäre es die sichere Qualifikation für den internationalen Wettbewerb.
Sportliche Lage in Rheinhessen
In der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz ist man dieses Jahr vom internationalen Wettbewerb meilenweit entfernt. Nach 32 Spielen ist man punktgleich mit dem Releagtionsplatz. Nur das bessere Torverhältnis hält Mainz über dem Strich. Rein rechnerisch ist von Platz 12 bis Position 17 alles möglich. Beim Abstiegsgipfel in der Vorwoche beim HSV, endete das Spiel der Heimmannschaft torlos. Dadurch konnte Wolfsburg vorbeiziehen. Der VfL gewann beim heutigen Gast, der scheinbar nur an das Finale in Berlin denkt. Nicht nur diese Entwicklung der Hessen macht den Hausherren Mut, sondern auch die klare Heimbilanz.
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