Alex Grimm/Getty Images
Das berichtet Bild-Reporter und Bayern-Insider Christian Falk. Kim Min-jae wechselte 2023 für 50 Millionen Euro von SSC Neapel nach München – damals der teuerste Transfer eines asiatischen Fußballers aller Zeiten. Seitdem absolvierte der 29-Jährige 102 Pflichtspiele für die Bayern und gewann mit dem Klub sowohl die Bundesliga als auch den Deutschen Supercup. Doch in dieser Saison läuft es für den Routinier nicht mehr rund.
Seit Dayot Upamecano und Jonathan Tah das Innenverteidiger-Stammduo von Trainer Vincent Kompany bilden, sitzt Kim Min-jae meist auf der Bank. Gerade einmal zehn Startelfeinsätze in der Bundesliga stehen für ihn in dieser Spielzeit zu Buche. Zuletzt fehlte er sogar komplett im Kader – beim klaren Sieg gegen die TSG Hoffenheim.
Laut dem Bild-Insider beobachten Chelsea und Tottenham die Situation des Südkoreaners seit Längerem genau – und beide Vereine haben ihn mittlerweile als mögliches Transferziel notiert. Der FC Bayern könnte einem Verkauf zustimmen, sofern ein attraktives Angebot eintrifft. Kims Vertrag an der Isar läuft noch bis Juni 2028.
Für Chelsea hat das Interesse an Kim Min-jae auch einen konkreten Hintergrund: Im Winter scheiterten die Blues mit dem Versuch, Jeremy Jacquet zu verpflichten – Liverpool schnappte den Defensivspieler weg. Nun suchen sie im Sommer erneut nach Verstärkung in der Abwehr, und Kim Min-jae gilt dabei als starke Option.
Tottenham steht vor einer ähnlichen Herausforderung. Bei den Spurs bestehen ernsthafte Zweifel an der Zukunft von Stammverteidiger-Duo Cristian Romero und Micky van de Ven. Allerdings erschwert die aktuelle Trainerfrage beim Nordlondoner Klub die Transferplanung erheblich. Dennoch schauen auch die Spurs in Richtung München – und buhlen parallel um einen weiteren Innenverteidiger: Antonio Rüdiger von Real Madrid, der ablösefrei zu haben wäre.
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