FC Bayern München

Verlängerung vom Tisch? Sané lehnt Angebot des FC Bayern ab

Werbung

Sorgt der Beraterwechsel von Leroy Sané für das Scheitern seiner Vertragsverhandlungen? Wie Sportvorstand Max Eberl nach dem letzten Saisonspiel gegenüber „Sky“ bestätigte, wird der Offensivspieler das jüngste Angebot des FC Bayern München nicht annehmen.

Ultimatum verstrichen: Sané-Poker spitzt sich zu

Der FC Bayern will Klarheit – und Sané einen Wechsel? So lässt sich der Vertragspoker von Leroy Sané reißerisch zusammenfassen. Der 29-Jährige sollte sich rund um dieses Wochenende entscheiden, ob er ein Vertragsangebot der Münchner annehmen möchte. Der deutsche Rekordmeister bot dem Flügelspieler laut „Sky“ zehn Millionen Euro Gehalt fix und 5,5 Millionen Euro an möglichen Boni. Dieses Angebot ließ er verstreichen.

„Er hat heute gesagt, er möchte unser Angebot in dieser Form nicht annehmen“, sagte Eberl am Samstagnachmittag. „Sky“ hatte bereits im Laufe der Woche berichtet, dass es dazu kommen würde. Die Vertragsverlängerung mit Sané wird für den FC Bayern zur Hängepartie. Das Arbeitspapier des 69-fachen Nationalspielers läuft zum Saisonende aus. Die Münchner wollen einen ablösefreien Abgang verhindern und deshalb verlängern.

FC Bayern weiterhin gesprächsbereit

Nachdem eine Einigung vor wenigen Wochen offenbar kurz vor dem Abschluss stand, brachte ein Beraterwechsel neuen Wind in die Gespräche. Seit Sané von Pini Zahavi beraten wird, gehen die Vorstellungen in puncto Gehaltsvorstellungen auseinander. Trotz Ultimatum und abgelehntem Angebot gibt der FC Bayern die Hoffnung auf eine Einigung nicht auf. Die Klub-Verantwortlichen seien weiterhin verhandlungsbereit.

„Es gibt kein böses Blut. Das Angebot ist da. Wir haben unseren Wunsch geäußert. Man spürt, zumindest nach meinem Empfinden, dass Leroy bleiben möchte. Jetzt schauen wir mal, was die nächsten Tage passiert“, stellte Eberl klar. Sportdirektor Christoph Freund erklärte vor dem Saisonabschluss in der Bundesliga, die seien Gespräche weiterhin „gut. Wir werden sehen, ob es da Einigung gibt in den nächsten Tagen oder Wochen.“

Bei Abgang: Sané hätte einige Optionen

Sollte Sané seinen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern, gibt es einige Interessenten im Ausland. Laut „Sky“ ist eine Rückkehr in die Premier League das Wunschziel des Rechtsaußen. Von 2016 und 2020 spielte Sané für Manchester City. Neben einem Wechsel auf die Insel ist auch ein Schritt nach Spanien für ihn eine Option – obwohl hätten weder Real Madrid noch der FC Barcelona einen Bedarf oder die Möglichkeiten, um den gebürtigen Essener zu verpflichten. Sané spielt seit dem Sommer 2020 beim FC Bayern. In der laufenden Saison war er in wettbewerbsübergreifend 45 Pflichtspielen an 19 Toren beteiligt.

Weitere News und Transfergerüchte rund um den deutschen Fußball findest du hier >>>

Werbung

Ältere Artikel

Ørjan Nyland: Norwegens laufender Torwart

Ørjan Nyland war beim norwegischen Achtelfinal-Erfolg gegen Brasilien nicht nur wegen seiner Paraden ein Thema.…

7. Juli 2026

Ancelotti bleibt bei Brasilien: Neustart nach Rückschlag

Brasiliens WM-Traum ist wieder früh geplatzt. Die Seleção verlor im Achtelfinale im MetLife Stadium mit…

7. Juli 2026

Liam Rosenior übernimmt Paris FC: Neuer Anlauf nach kurzem Chelsea-Kapitel

Der Paris FC startet mit Liam Rosenior in die neue Saison. Der 41 Jahre alte…

7. Juli 2026

Lisandro Martínez: Vom Zweifeln zum Schlüsselspieler Argentiniens

Lisandro Martínez ist bei Argentinien nicht mehr nur eine Alternative in der Innenverteidigung. Der Profi…

7. Juli 2026

Javier Aguirre verabschiedet sich: Mexiko übergibt an Rafa Márquez

Mexikos WM-Traum ist im eigenen Stadion geplatzt. Nach der 2:3-Niederlage gegen England im Azteca endete…

6. Juli 2026

Roger Schmidt verlängert bei der J.League

Roger Schmidt bleibt der japanischen J.League erhalten. Der frühere Bundesliga-Trainer hat seinen Vertrag als Global…

3. Juli 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.