RB Leipzig

Klostermann bleibt in Leipzig – Was wird aus Forsberg und Upamecano?

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Mitten in der Corona-Zwangspause ist RB Leipzig abseits des grünen Rasens ein Coup gelungen. Die Vertragsverlängerung von Lukas Klostermann ist nach „SportBild“-Informationen nur noch Formsache. Fragezeichen stehen allerdings nach wie vor hinter Dayot Upamecano. Auch Emil Forsberg könnte die Sachsen schon bald verlassen.

Klostermann verlängert bis 2025

Klostermann hat zuletzt einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Als 18-Jähriger für die Ablöse von einer Million Euro aus Bochum gekommen, entwickelte sich der Defensivmann in Leipzig zum Nationalspieler. Mit starken Leistungen spielte er sich dabei auch immer mehr in den Fokus der Top-Klubs. Sowohl Borussia Dortmund, dass auf der der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger mittlerweile in PSG-Routinier Thomas Meunier fündig geworden ist, als auch der FC Bayern beschäftigten sich zwischenzeitlich angeblich mit seiner Personalie. Dass sich Klostermann bei den Sachsen wohl fühlt, ist jedoch kein Geheimnis. Die vorzeitige Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrags ist daher keine allzu große Überraschung und darf dennoch als großer Erfolg der Verantwortlichen um Sportdirektor Markus Krösche gewertet werden. Schließlich gehört Klostermann laut „transfermarkt.de“ mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro längst zu den wertwollsten Spielern der Roten Bullen. Sein neues Arbeitspapier soll bis 2025 gelten.

Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images

Umworbener Upamecano will weg

Einer der mit einem Marktwert von 50 Millionen Euro im vereinsinternen Ranking noch vor dem 23-Jährigen liegt, ist Dayot Upamecano. Der Franzose wird bereits seit längerem mit einem Tapetenwechsel in Verbindung gebracht. Mehrere Vereine wie Bayern, Barcelona, Arsenal, Liverpool, Manchester City oder Tottenham mit José Mourinho werden immer wieder als Interessenten genannt. Durch das Coronavirus hat sich die Situation jedoch auch auf dem Transfermarkt in vielerlei Hinsicht geändert. Der „SportBild“ zufolge will der französische U21-Nationalspieler Leipzig allerdings definitiv verlassen. An seine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro sieht sich der Innenverteidiger dabei nicht zwangsläufig gebunden. Schließlich gilt Upamecanos Kontrakt nur noch bis 2021. Will man in Leipzig eine hohe Summe einnehmen, müsste man wohl einlenken.

Weiterhin ungeklärt ist auch die Zukunft von Emil Forsberg. Der Vertrag des Offensiv-Allrounders läuft 2022 aus. Wegen seinen geringen Einsatzzeiten bei Trainer Julian Nagelsmann hatte der Schwede zuletzt im Februar öffentlich seine Unzufriedenheit geäußert. Ohnehin kokettierte der 28-Jährige in der Vergangenheit regelmäßig mit seinem Abgang. Sein Wunschziel ist offenbar die Premier League, auch Inter und Milan galten als interessiert. Aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation aller Vereine scheint ein Verbleib in Leipzig nun aber wieder möglich.

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