Foto: "Jörg Schüler/Getty Images"
Lukas Nmecha soll die Variabilität im Angriff des VfL Wolfsburg noch zusätzlich erhöhen. Der 20-Jährige war kürzlich bei der U21-Europameisterschaft zu drei Einsätzen im DFB-Dress gekommen. Die Leihgabe von Manchester City beendet den Personalmangel im Angriff und soll den Konkurrenzkampf im Kader der Wölfe weiter beleben.
In Wolfsburg ist man sichtlich erleichtert, den Deal mit Manchester City unter Dach und Fach gebracht zu haben. Die Position des Mittelstürmers galt als letzte echte Baustelle im Kader des Europa-League-Teilnehmers. Nach der Verletzung von Angreifer Daniel Ginczek war man hier zuletzt nicht doppelt besetzt. Nmecha löst dieses Problem und gibt den Wölfen ganz neue Möglichkeiten. „Wir haben genau den Spielertypen, den wir haben wollten“, sagt Coach Oliver Glasner gegenüber dem „kicker“. „Er bringt viel Entwicklungspotenzial mit, hat aber auch schon gezeigt, was er kann.“ Nmecha war in der abgelaufenen Spielzeit vom englischen Meister an Preston North End verliehen worden. Für den Zweitligisten brachte es der Angreifer auf immerhin elf Scorerpunkte (drei Tore, acht Vorlagen). Auch in der Premier League kam der 20-Jährige bereits zweimal unter Pep Guardiola zum Einsatz. Bei den Citizens durchlief der Juniorennationalspieler zudem sämtliche Nachwuchsteams. „Lukas passt perfekt in unsere Spiel- und Vereinsphilosophie“, erklärt Sportdirektor Marcel Schäfer die Verpflichtung des Stürmers.
Derweil zeigt sich der Rest des Teams bereits in bestechender Verfassung. Beim 8:1-Kantersieg gegen OGC Nizza konnte Glasner zwei verschiedene Teams auf den Platz schicken, die er beide jeweils 60 Minuten begutachtete. Insbesondere die zweite Garde konnte hier überzeugen und noch sechs Treffer erzielen. Vor allem Yannick Gerhardt sowie Josip Brekalo betrieben Werbung in eigener Sache. Inwieweit sich die beiden Protagonisten dadurch einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz gesichert haben, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
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