Champions League

Real vs. Atletico Madrid: Sechs aus Sechs im Elfmeterschießen

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Achtelfinal-Rückspiele und das zweite Late-Night-Drama im Elfmeterschießen nach Liverpool gegen PSG bei Atletico gegen Real Madrid 2:4 (n. E. / 1:0 n. V.; 1:0, 1:2 im Hinspiel) am späten Mittwochabend. Viel schlimmer konnte es für „Los Pupas“, frei übersetzt „Die Pechvögel“, gemeint ist natürlich Atlético Madrid, nun wirklich nicht laufen…

Ein verwandelter Elfmeter des argentinischen Weltmeisters Julian Alvárez zum vermeintlichen 3:2 wurde per VAR-Entscheid zurückgenommen – und Atlético damit um den Vorteil gebracht.

Alvárez hatte den Ball beim Schuss angeblich zwei Mal berührt.

So kam es, wie es kommen musste. Real Madrid, das im regulären Spiel durch Vinicius Junior einen Elfmeter verschossen hatte (70.), zog in diesem Drama den Kopf noch aus der Schlinge – und kam mit einem irren 4:2 noch weiter.

  • Für Vinicius Junior war es der erste Elfer-Fehlschuss für Real Madrid in allen Wettbewerben und seit dem 14. Januar 2024 – bei 8 Anläufen.

Und „Los Colchoneros“?

„Vier Mal“, berichtete das Kicker-Sportmagazin am Montag vor dem Spiel im Estadio Metropolitano, „hätte Atlético sein Stadion ausverkaufen können, so groß ist die Lust der Fans der Colchoneros auf eine Revanche gegen den ewigen Stadtrivalen Real Madrid.“

Atlético gegen Real Madrid: Nur 30 Sekunden…

Stimmt.

Nie war Atlético näher dran an einem Champions-League-Erfolg gegen den Erzrivalen, nie zuvor traf man früher als Conor Gallagher, der mit seinem 1:0 nach nicht einmal 30 Sekunden das Hinspiel-Ergebnis ausglich, nie waren die Szenen auf den Tribünen intensiver als dieses Mal.

Mehr Drama geht nicht. Nach der Doppelberührung von Alvárez verwandelte Fede Valverde zum 3:1.

Es nützte Atlético auch nichts mehr, dass der slowenische Torhüter Jan Oblak den nächsten Elfer von Lucas Vasquez parierte.

Denn der 4. Ball von Marcos Llorente ging nur an die Querlatte und dann war Oblak am letzten Elfer vom deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger zwar noch dran, aber er konnte ihn eben nicht mehr entscheidend ablenken – 2:4.

Atletico Madrid: 4-mal raus gegen Real

„Los Colchoneros“ als „Los Pupas“, die Unglücklichen, die Pechvögel –

  • Zum 4. Mal eliminierte Real den Stadtrivalen Atlético Madrid in einem Knockout-Spiel (Finals nicht mitgerechnet) im Europacup.
  • Das erste Mal gab es das Derbi Madrileno in Europa im Landesmeister-Halbfinale 1959 (1:2, 1:0, 1:2 im 3. Spiel in Saragossa).
  • Zum 6. Mal musste zwischen diesen beiden Rivalen Wettbewerb übergreifend das Elfmeterschießen her.
  • Sechs Mal triumphierten die „Königlichen“ vom ominösen Punkt.
  • So auch im Finale 2016 in Mailand – 6:4 nach Elfmeterschießen oder 2020 in der spanischen Supercopa.
  • Das erste Elfmeterduell zwischen Atlético und Real Madrid gab es vor 50 Jahren – im Finale der „Copa del Generalisimo“ (heute Copa del Rey) 1975 im Estadio Vicente Caldéron von Atletico – 4:3 n. E. für Real mit Granden wie Vicente del Bosque (74), José Antonio Camacho (69) oder Santillana (72).
  • 2015 entschied im Viertelfinale nach 120 Minuten nur ein einziges Tor – 1:0 in Bernabeu durch den Mexikaner Chicharito (36, jetzt Chivas Guadalajara), der auch für Bayer Leverkusen spielte.
  • Unter dem Strich bleibt das 2:1 im Halbfinal-Rückspiel 2017 (Hinspiel: 0:3) der einzige „Atléti“-Sieg in 8 Champions-League-Partien gegen Real, unter denen 2 Finals (2014, 2016) waren.

„Absoluter Wille zum Weiterkommen“

„Bis zum Schluss haben wir unseren absoluten Willen zum Weiterkommen gezeigt“, sagte Lucas Vasquez anschließend bei Moviestar Plus, „wir haben unseren Titel-Hunger in einem lebendigen Spiel gezeigt.“

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