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Bei fünf erhaltenen Strafstößen steht der FC Red Bull Salzburg in der laufenden Champions-League Saison. Vier davon holte der deutsche Neo-Nationalspieler Karim Adeyemi für die Bullen heraus. Damit liegen die Österreicher auf Rekordkurs und sind so drauf und dran den Rekord des FC Barcelona aus dem Vorjahr zu brechen.
Drei Elfmeter holte Senkrechtstarter Karim Adeyemi beim 1:1 am ersten Spieltag der Champions League für den FC Red Bull Salzburg gegen den FC Sevilla heraus. Während er den ersten selber schoss aber vergab, durfte sich bei Elfmeter zwei und drei sein Klubkollege Luka Sucic versuchen, der lediglich seinen ersten Versuch verwertete. Sei das schon nicht kurios genug, erzielte Altmeister Ivan Rakitic den Ausgleich der Spanier ebenfalls vom Punkt.
Am Mittwoch, im Spiel gegen den französischen Meister Losc Lille, machte es die deutsche Stürmerhoffnung besser. Er trat bei beiden Strafstößen an und versenkte diese auch im Tor von Goalie Ivo Grbic. Damit setzte er den Grundstein für den 2:1-Sieg, avancierte aber laut „Opta“ auch zum jüngsten deutschen Doppelpacker in der Champions League-Historie. Die Sprintrakete löst damit Thomas Müller, der seinen ersten beiden Tore 2009 mit 20 Jahren und zwei Tagen an Spieltag eins gegen Maccabi Haifa erzielte, ab.
Zudem zog er mit vier herausgeholten Elfmetern mit Arjen Robben aus der Saison 2013/14 gleich. Der „fliegende Holländer“, so sein damals böser Spitzname, brauchte dafür zehn Spiele. Adeyemi lediglich 155 Spielminuten.
Damit stehen die Mozartstädter in der diesjährigen Königsklassen-Saison nach zwei Spielen bereits bei fünf bekommenen Elfmeter und sind damit auf Kurs den Rekord vom FC Barcelona aus der vergangenen Spielzeit zu brechen. Die Katalanen bekamen sieben Strafstöße zugesprochen, hatten dafür aber acht Spiele Zeit. Neben den derzeit schwächelnden Riesen hat nur der Vorjahressieger FC Chelsea, ebenfalls in der abgelaufenen Saison, öfters vom Punkt in einer Spielzeit ran dürfen.
Mindestens vier Gruppenspiele hat das Team von Matthias Jaissle noch Zeit die Spanier zu überflügeln. Die Chancen, dass die Rekordjagd für die Jungspund-Truppe über die Gruppenphase hinaus weitergeht, liegen gut. Zurzeit liegt das Team, das vom jüngsten Trainer der diesjährigen Champions League-Saison gecoacht wird, mit vier Punkten auf Tabellenplatz eins.
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