Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Lukas Klünter hatte persönlich eine akzeptable Hinrunde bei Hertha BSC. Er kam in 15 von 17 Bundesliga-Spielen zum Einsatz. Für Hertha BSC lief es allerdings weniger gut. Aus 17 Spielen holte die Mannschaft nur 19 Punkte. Aufgrund der schwachen Form musste auch der zum Start dieser Spielzeit neu installierte Trainer Ante Covic seinen Posten räumen. Klünter spricht im Interview mit der vereinseigenen Webseite über das aktuelle Trainingslager der Hertha in den USA, den neuen Trainer Jürgen Klinsmann, den Abstiegskampf und seine persönliche System-Vorliebe.
Vielfach wurde Hertha in der Hinrunde auch wegen fehlender Fitness kritisiert. An diesem Punkt setzt Klinsmann an. Der Rechtsverteidiger hält das für richtig. „Wir trainieren hier wirklich intensiv, aber beispielsweise solche Läufe müssen sein. Sie helfen uns weiter, auch wenn es schmerzt.“ Mit den Konditionen im Trainingslager in der USA ist der 23-Jährige sehr zufrieden. „Jeder Spieler will sich dem Trainer zeigen. Die Voraussetzungen auf den Trainingsplätzen sind top und ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft schon auf einem guten Niveau ist.“ Zudem lässt Trainer Jürgen Klinsmann nur am Vormittag trainieren. Der Nachmittag steht den Spielern zur freien Verfügung. Für Klünter ist das etwas Neues. „Wir haben relativ viele Freiheiten, können drumherum unser Ding machen. Der Ansatz des Trainers ist für mich neu, so habe ich das bislang noch nicht erlebt, aber er ist wirklich sehr angenehm.“
Zum Ende der Hinrunde steigerte Hertha sich unter Klinsmann mit einem altbewährten Ansatz. Aus den letzten drei Spielen der Hinrunde holte Hertha sieben Punkte bei einem Torverhältnis von 2:0. Klünter möchte von den Ergebnissen her unbedingt daran anknüpfen: „Wir müssen in der Rückrunde an das Hinrundenende anknüpfen, um möglichst schnell unten rauskommen, denn sicher ist auch: Wir sind noch nicht aus dem Abstiegskampf heraus.“ In der Hinrunde spielte Hertha manchmal mit Fünferkette, wo Klünter alleine die rechte Bahn beackerte, und manchmal mit Viererkette. Dem Rechtsverteidiger liegt letzteres mehr. „Mit Viererkette habe ich einen Spieler vor mir, den ich lenken kann und mit dem ich mich abwechseln kann. Mal rücke ich weiter nach vorne, mal er. Das gefällt mir persönlich ein bisschen besser und hat vielleicht auch einen Tacken besser geklappt.“ Es bleibt abzuwarten, auf welches System Klinsmann in der Rückrunde bevorzugt setzt.
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