Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images
Mit 0:4 ging Union Berlin am vergangenen Sonntag sang- und klanglos gegen RB Leipzig unter. Die Berliner gingen ohnehin als krasser Außenseiter in ihre erste Bundesligasaison. Doch das erste Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse verlief dann wohl noch etwas schlechter, als viele erwartet hatten.
Vor der Saison gab es durchaus nicht wenige Leute, die den Berlinern sogar eine Überraschung zugetraut haben. Aber auch den größten Optimisten sollte nun klar geworden sein, dass es in der Premierensaison von Union um nichts anderes als den erbitterten Abstiegskampf gehen wird. Gegen Leipzig kam die Mannschaft von Urs Fischer sogar noch glimpflich davon. RB hatte noch weitere hochkarätige Chancen, die ein weitaus schlimmeres Ergebnis hätten bedeuten können. Selbst die von Fischer gewählte zusätzliche Absicherung in Person von Robert Andrich verfehlte ihren Effekt.
„Es gehört dazu, dazuzulernen“, hatte der Union-Trainer noch vor dem Spiel gesagt. Eine erste Lehrstunde bereiteten die Leipziger ihnen schon in der ersten Halbzeit. Mit 0:3 gingen die Berliner in die Pause. Dabei wurde RB sogar noch ein weiteres Tor wegen Handspiels aberkannt. Von der defensiven Stabilität der vergangenen Zweitligasaison war bei den Unionern nichts mehr zu sehen. Nicht mal ein Tor pro Spiel hatten die Hauptstädter dort kassiert. Stand jetzt stehen sie bei vier – zugegeben bei erst einer gespielten Partie. Diese kann man jedoch als Hallo-Wachruf sehen. Am kommenden Samstag spielt Union in Augsburg. Danach folgen die Spiele gegen Dortmund, Bremen, Leverkusen und Frankfurt. Der Aufsteiger könnte ganz schnell mit dem Rücken zur Wand stehen.
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