Schulz hat beim BVB keine Zukunft mehr. Foto: Ina Fassebender/AFP via Getty Images
Borussia Dortmund konnte im Sommer keinen Abnehmer für Nico Schulz finden. Trainer Terzic plant nicht mit dem 29-Jährigen, weshalb sich der BVB mit dem Management des Defensivspielers darauf geeinigt hat, dass Schulz bei der 2. Mannschaft aushelfen soll. Der Linksverteidiger soll sich beim Drittligisten für einen möglichen Wechsel im Januar 2023 empfehlen.
„An der Situation für Nico hat sich nichts verändert“, sagte BVB-Trainer Terzic bei der Pressekonferenz am Donnerstag. „Er ist fester Bestandteil des Kaders und trainiert jede Woche mit. Letzte Woche haben wir abgesprochen, dass er in der U23 Minuten sammelt. Alle anderen Sachen, die wir mit Nico zu besprechen haben, besprechen wir nur mit ihm.“
Der zwölfmalige Nationalspieler stand zuletzt im Mai für die Schwarz-Gelben auf dem Platz. Bei Borussia Dortmund II hätte Schulz die Chance auf regelmäßige Einsätze. Nach neun Spieltagen steht die 2. Mannschaft des BVB auf Tabellenplatz 18 der 3. Liga. Die Hilfe des erfahrenen Verteidigers könnte dem Klub im Abstiegskampf helfen.
Die BVB-Verantwortlichen haben dem zweifachen Zweitligameister im Sommer einen Abgang nahegelegt. Trotz zahlreicher Gerüchte um OGC Nizza, Lazio Rom oder Fenerbahce Istanbul kam ein Wechsel nicht zustande. Die Borussen möchten das Gehalt des gebürtigen Berliners einsparen. Schulz verdient in Dortmund rund 5 Millionen Euro brutto pro Jahr – sein Vertrag läuft noch bis 2024.
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