FC Bayern München

Lewandowski zum Bayern-Umbruch: „Nicht die halbe Mannschaft austauschen“

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Robert Lewandowski gehört mit seinen 30 Jahren nicht mehr zu den jüngsten Spielern des FC Bayern München. Dennoch kann er sich eine langfristige Zukunft beim deutschen Rekordmeister vorstellen. Im Interview mit „SPORTBILD“ sprach der polnische Stürmerstar zudem über die Bedeutung von persönlichen Rekorden, die Nachfolger von Robben und Ribéry sowie mögliche Bayern-Transfers von Topstars.

Lewandowski kann sich Karriereende in München vorstellen

Seit mittlerweile viereinhalb Jahren spielt Lewandowski in der bayerischen Landeshauptstadt. Wenn es nach ihm geht, könnten noch einige Jahre dazukommen. „Ich weiß nicht, ob ich bis zum Ende meiner Karriere das Top­-Niveau habe, um bei Bayern zu spielen. Aber für mich ist es definitiv eine Op­tion, bei Bayern meine Kar­riere zu beenden.“ Im vergangenen Sommer hatte sich das noch ganz anders angehört. Mehrfach stand ein Wechsel Lewandowskis zu anderen europäischen Topklubs zur Debatte. Im Nachhinein gibt der Pole nun zu: „Im Sommer waren andere Din­ge ein Thema, aber das ist vorbei. Ich identifiziere mich voll mit dem FC Bay­ern.“

Lewandowskis Vertrag läuft noch bis 2021. Dann wäre er 32, ein Alter in dem viele ihre Karriere langsam ausklingen lassen. Für den Kapitän der polnischen Nationalmannschaft ist das allerdings keine Option. Als Mittelstürmer könne man länger auf Spitzenniveau spielen als beispielsweise ein Flügelstürmer. Dennoch will Bayerns Top-Torjäger auf seinen Körper hören und gesund bleiben.

Auf der Jagd nach Pizarros Tor-Rekord

Ein Vorbild in Sachen Karriereplanung kann sicherlich ein ehemaliger Bayernstürmer sein. Claudio Pizarro ist zehn Jahre älter als Lewandowski und kann noch immer auf Bundesliganiveau mithalten. Gleichzeitig ist der Bremer Stürmer der ärgste Konkurrent von Lewandowski, wenn es um einen bestimmten Rekord geht. Mit 194 erzielten Treffern führt Pizarro die Torschützenliste ausländischer Spieler in der Bundesliga an. Dicht dahinter lauert Lewandowski mit 190 Toren. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis der Pole sich an die Spitze dieser Rangliste setzt. „Es ist einfach ein Super-Gefühl, so etwas zu erreichen“, sagt Lewandowski, „Und ich bin noch nicht fertig, ich möchte hier die nächsten Schritte noch machen.“

Lewandowski fordert Topstars für den Umbruch

Einen wichtigen Schritt Richtung Kaderumbau will er auch der FC Bayern München spätestens im kommenden Sommer machen. Gehandelte Namen sind Lucas Hernández, Benjamin Pavard und Timo Werner. Doch mit Top-Talenten wie Serge Gnabry und Kingsley Coman hat der FC Bayern auch potentielle Weltklassespieler in seinen eigenen Reihen. „Die beiden haben das Poten­zial, Weltklasse­-Spieler zu werden. Ich weiß nicht, ob sie solche Legenden wie Robben und Ribéry werden, aber ich wünsche ihnen, dass sie es schaffen“, bewertet Lewandowski die Entwicklung der neuformierten Flügelachse.

Aber alleine diese beiden Spieler seien nicht genug für den erfolgreichen Übergang in eine neue Bayern-Ära. Vor allem der feststehende Abgang von Arjen Robben müsse kompensiert werden. „Als ich hörte, dass es definitiv seine letzte Saison ist, fand ich das sehr schade. Ar­jen hat eine Ära bei Bayern mitgeprägt. Ich habe großen Respekt davor, was er hier in zehn Jahren geleistet hat.“ Dieser Verlust könne nicht durch fünf gute Spieler aufgefangen werden. „Ich denke, uns hilft es mehr, wenn ein oder zwei Topspieler kommen. Wir können nicht die halbe Mannschaft austauschen.“ Ob Timo Werner ein solcher Topspieler für Lewandowski ist? Auf jeden Fall könnte der deutsche Nationalspieler dem bislang gesetzten Polen langfristig den Rang ablaufen, wenn sich die Münchener dazu entscheiden sollten, Werner zu verpflichten.

 

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