Arminia Bielefeld gegen Bayer Leverkusen 2:1 - Für Granit Xhaka und Co. blieben nach dem DFB-Pokal-Halbfinale noch viele Fragen... Foto: Christof Koepsel/Getty Images
„Ist das wirklich Leverkusen?“, fragten die Kollegen von BILD.DE schon zur Pause. Und das völlig zu Recht!
Wir dachten nämlich auch zuerst an eine Nummer aus der Reihe „Kabarettisten spielen…Bayer Leverkusen“ wie einst bei Karl Power und Manchester United…
Spaß beiseite, Bayer Leverkusen leistete sich bei Arminia Bielefeld zu viele Abwehrfehler – und so war das 2:1 von Maximilian Großer (45. + 2) schon der K.O.-Schlag.
Die Bayer-Führung durch Nationalspieler Jonathan Tah (17.) glich Arminias Shooting-Star Marius Wörl (20.) postwendend aus.
Arminia-Idol Fabian Klos (37 / 180 Tore für den DSC, Vereinsrekord) zur Pause bei Sky: „Es waren in fast allen Statistiken zwei gleichwertige Mannschaften zu sehen, mit einer verdienten Führung für die Arminia.“
Klos und auch viele andere Zuschauer in der Schüco Arena mochten in der packenden Schlussphase kaum noch hinsehen, aber es reichte für die Arminia, weil Leverkusen nur einen Pfosten-Kopfball von Patrik Schick (81.) zu bieten hatte.
Das ist für die Ansprüche von Bayer Leverkusen, das uns im letzten Jahr so viel Spaß gemacht hat, einfach zu wenig.
„Wir haben in allen Phasen des Spiels den Kürzeren gezogen und sind verdient nicht ins Finale gekommen“, fasste es Nationalspieler Robert Andrich bei Sky zusammen, „uns haben sehr, sehr viele Prozente gefehlt. Das geht gegen keinen Gegner, das sah nicht nach gutem Fußball aus…“
„Ich habe keinen Klassenunterschied gesehen, ich will keine Zweikampfquoten wissen“, war Lukas Hradecky nach Arminia Bielefeld gegen Leverkusen bei Sky enttäuscht, „es war eine unterklassige Leistung, ein Schock.“
Leverkusen-Coach Xabi Alonso: ,,Arminia hat das Finale verdient, sie haben besser gespielt. Bei uns hat nichts funktioniert, der Plan war nicht gut. Letzte Saison waren wir auf der Happy Seite.“
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